Robotik-Marktgeschehen Roboter im Krankenhaus, in der Fertigung, mit Händen und in Slowenien

Quelle: Pressemitteilung 16 min Lesedauer

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In der Robotik tut sich einiges. Eine Sammlung der letzten Meldungen aus dem Robotikmarkt.

Roboter werden feinfühliger, schneller und breiter einsetzbar.(Bild:  Delta Electronics)
Roboter werden feinfühliger, schneller und breiter einsetzbar.
(Bild: Delta Electronics)

Die Welt dreht sich um KI - so könnte man meinen. Aber auch in der realen Welt geht die Entwicklung weiter. Neue Use-Cases für Roboter entstehen, neue Branchen werden erschlossen, Firmen schließen sich zu gemeinsamen Entwicklungsanstrengungen zusammen.

Neura Robotics steigt mit dem neuen Bereich Neura Healthtech ins Gesundheitswesen ein. Ein autonomer mobiler Roboter bewegt auf Anforderung leere Betten zwischen Stationen und Etagen. Er soll Pflegeteams jährlich um mehr als 1.300 Stunden entlasten. Der Roboter ist über das offene Neuraverse-Ökosystem vernetzt und wird über Partner als Robotics-as-a-Service bereitgestellt.

Bei TPV Displays Polska im polnischen Gorzów Wielkopolski transportieren 22 autonome Roboter von Kuka Material zwischen Lager und zehn Montagelinien. Sie arbeiten rund um die Uhr und Seite an Seite mit den Mitarbeitern. Saicon hat die Integration einschließlich der zentralen Flottensoftware umgesetzt.

Die Elektron Systeme und Komponenten Gmbh setzt den Cobot D-Bot von Delta Electronics ein. Er erledigt nachts Fertigungsaufträge, für die sonst drei Mitarbeiter nötig wären. Bei Berührung schaltet sich der Roboter ab und arbeitet daher ohne Schutzkäfig. Weitere Prozesse in Lager und Fertigung sollen folgen.

Schunk und Bosch entwickeln gemeinsam eine industrietaugliche Roboterhand, die sich in verschiedene humanoide Robotersysteme integrieren lässt. Ein Demonstrator wurde bereits auf der Bosch Connectedworld 2026 gezeigt.

Vention und Teradyne Robotics vertiefen ihre Zusammenarbeit. Eine Plattform mit digitalen Zwillingen ermöglicht Planung, Programmierung und Simulation von Zellen mit Universal Robots. Sie enthält einen Marktplatz mit UR+ Komponenten sowie Anwendungsvorlagen und startet in Nordamerika und Europa.

Yaskawa hat im slowenischen Kocevje ein Distributionszentrum und eine Montagehalle für Roboterschweißsysteme eröffnet. Die Investition beträgt rund 32 Millionen Euro. Bis zum Geschäftsjahr 2027 sollen dort mindestens 80 Prozent der Aufträge aus der EMEA-Region abgewickelt werden. Die Produktionsfläche wächst auf über 30.000 Quadratmeter.

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