Teleskop-Federn Robuster Spindelschutz bis 4500 mm

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Empfindliche Kugelgewindetriebe, Spindeln, Wellen und ähnliches bedürfen eines Schutzes gegen Verschmutzung und gegen mechanische Beschädigung. Aber auch Mitarbeiter müssen im Umgang mit ihnen geschützt werden.

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Zur Unfallverhütung wird vorgeschrieben, dass alle sich drehenden Wellen, Spindeln, Schäfte und ähnliches mit einem geeigneten Schutz versehen werden müssen.
Zur Unfallverhütung wird vorgeschrieben, dass alle sich drehenden Wellen, Spindeln, Schäfte und ähnliches mit einem geeigneten Schutz versehen werden müssen.
(Bild: Steinbock)

Erschreckende Beispiele aus der Vergangenheit zeigen auf, dass Maschinenbediener mit losen Kleidungsstücken oder mit langen Haaren in die rotierenden Teile geraten sind – in einigen Fällen sogar mit tödlichem Ausgang. Zur Unfallverhütung wird deshalb vorgeschrieben, dass alle sich drehenden Wellen, Spindeln, Schäfte und ähnliches mit einem geeigneten Schutz versehen werden müssen. In manchen Fällen erfolgt dies mit einem einfachen Schutzblech, in anderen mit einer Rollo-Abdeckung.

Außerdem bieten sich sogenannte Teleskop-Federn an, die vertikal bis 4500 mm eingesetzt werden können, wie Steinbock aus Ismaning mitteilt. Teleskop-Federn bieten dualen Schutz: Unfallschutz und mechanischen Schutz. Sie bestehen aus spiralförmig gewundenem Federbandstahl (55-58 HRC) mit arrondierten Kanten. Bei KSM mit erhöhtem Wasseranteil oder für den Einsatz im Freien werden Teleskop-Federn aus Edelstahl empfohlen, heißt es weiter.

Teleskop-Federn funktionieren nach Unternehmensangaben einfach: Durch die konstante axiale Federspannung folgt die Feder der Bewegung der Maschine, beim Zurückfahren wird sie teleskopartig wieder zusammengedrückt. Die Feder muss sich an beiden Seiten frei bewegen können. Als Halterung genügt auf einer Seite eine Hülse und auf der anderen ein Flansch. Die Aufnahmehülse und den Flansch kann sich der Kunde selbst anfertigen oder gleich mitliefern lassen, wie das Unternehmen mitteilt.

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