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Die S-20 ist im Bereich der Schalttellermaschinen so positioniert, dass sie bezüglich der Zerspanungsleistung – insbesondere bei extremen Frässchnitten – eine Spitzenposition einnimmt. Hohe Zerspanungsleistungen, präzise Bearbeitung, gesteigerte Werkzeug-Standzeiten und wirtschaftliche Schnittgeschwindigkeiten, auch bei schwer zerspanbaren Werkstoffen, sind durch die extreme Stabilität der S-20, unterstützt durch Bearbeitungseinheiten mit stabilen Schlittenführungen, gegeben.
Sparsamer Materialeinsatz wird wichtiger
Als Material noch deutlich preiswerter war als heute, kam es nicht darauf an, wie viel Material dem Bearbeitungsprozess zum Opfer fiel. Durch die enorm gestiegenen Materialpreise werden viele Werkstücke heute nicht mehr aus dem Vollen gedreht, sondern kalt umgeformt und anschließend auf einer Rundtaktmaschine fertig bearbeitet.
Dieser Trend kann an der zunehmenden Verarbeitung hochwertigster Werkstoffe und vor allem an der aktuellen Materialpreisentwicklung liegen. So werden klassische Drehteile in Stückzahlen ab 500000 Stück immer mehr von Pressteilen abgelöst, sofern die Konturen einen hohen Materialabtrag erfordern und somit ein hoher Materialabfall zu erwarten ist.
Komplettbearbeitung liegt im Trend
Diesen Bedarf an flexiblen und leistungsstarken Fertigbearbeitungslösungen hat Eubama bereits auf der EMO 2007 festgestellt und sich auf diese neuen Anforderungen eingestellt. Fertigbearbeitung ist seit jeher eines der Haupteinsatzgebiete von Rundtaktmaschinen und eine Kernkompetenz von Eubama.
Mit der Übernahme von Kneissler 1997 und dessen KE-Reihe sowie mit der Schalttellermaschine S-20 hatte Eubama bereits zwei innovative Maschinen für die Fertigbearbeitung von Press-, Guss- oder Stanzteilen im Programm. Auch die Schaltringmaschinen S-6 und S-8 bieten interessante Modifikationen zur Werkstückzuführung beziehungsweise -entnahme und somit die Voraussetzung für die automatisierte Fertigbearbeitung von Einzelteilen.

Ganz neu im Produktportfolio ist der Ringdrehautomat Minibama (Bild 5), der erstmals auf der EMO 2007 vorgestellt wurde. Er ist die Antwort auf die Forderung nach maximaler Ausbringung, Top-Stückzeiten und den klassischen Vorteilen eines Ringdrehers auch für einfachere Werkstücke.
So bietet die Minibama Bearbeitung über die komplette Außenkontur eines Werkstückes bereits vor dem Spannvorgang sowie Komplettbearbeitung mit bis zu fünf angetriebenen Werkzeugen zur Herstellung von Präzisionsdrehteilen bis 16 mm Durchmesser und 50 mm Länge. Auch für die Fertigbearbeitung von Werkstücken mit bis zu drei Bearbeitungsgängen hat sich der Ringdrehautomat seit seiner Geburtsstunde bewährt.
Horst Himmelsbach ist geschäftsführender Gesellschafter der Eubama GmbH & Co. KG in 78628 Rottweil.
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