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3D-Kunststoffdruck Selektives Lasersintern mit 500 W

| Autor: Simone Käfer

Die Flight Technik von Farsoon arbeitet mit einem 500 W starken Faserlaser im SLS-Verfahren. Der Hersteller sucht noch Anwender für Beta-Tests.

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Mit einem stärkeren Laser und einem besseren Scanner will Farsoon Kunststoffen mehr einheitzen sowie schneller und dünner Drucken.
Mit einem stärkeren Laser und einem besseren Scanner will Farsoon Kunststoffen mehr einheitzen sowie schneller und dünner Drucken.
(Bild: Frasoon)

Bei der von Farsoon entwickelten Flight oder Faser Light Technik handelt es sich um ein Verfahren des selektiven Lasersinterns (SLS). Die Anlage arbeitet mit 500-W-Faserlasern, von denen sich der chinesische Hersteller eine länger Lebensdauer als bei CO2-Lasern verspricht sowie mehr Leistung und mehr verarbeitbare Materialien. Derzeit ist allerdings nur ein PA 12, das von Farsoon selbst verkauft wird, für diese Laserleistung geeignet. An weiteren Materialien wird geforscht.

Mit einer Bewegungsgeschwindigkeit von 20 m/s des Scanners, der den Laser steuert, soll die Flight Technik extreme Sinter­geschwindigkeiten erreichen. Die in Europa oder den USA* hergestellte Technik von Laser und Scanner soll in der Lage sein, eine homogenere Energieverteilung über die Bearbeitungsoberfläche zu erreichen und eine feinere Spotgröße im Vergleich zu den Standard-Lasersinteranlagen. Dabei ist laut Farsoon eine gute Energieverteilung während des gesamten Prozesses gegeben. Außerdem sei durch den starken Laser eine besser Auflösung möglich, die Wandstärken von 0,3 mm zulasse. Wodurch die Oberfläche des gedruckten Bauteils glatter wird.

Die Maschinen sind derzeit als Beta-Version in Europa verfügbar.

* der Hersteller gibt sich bedeckt, aus welchem Land genau er die Komponenten bezieht.

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