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Motek 2019

SKF Motion Technology wird zum eigenständigen Unternehmen

| Autor: Stefanie Michel

SKF Motion Technology (SMT) gehört nicht mehr zu SKF und nutzt die Motek 2019, um sich mit einem neuen Namen vorzustellen. Der MM Maschinenmarkt sprach darüber mit Swen Wenig, Geschäftsführer der SKF Linearsysteme GmbH bei SMT.

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Nachdem SKF die SKF Motion Technology an Triton verkauft hat, ist bereitet man sich jetzt auf den neuen Markenauftritt vor. Sven Wenig schätzt die Agilität und die kurzen Wege, um Entwicklungen schnell voranzubringen.
Nachdem SKF die SKF Motion Technology an Triton verkauft hat, ist bereitet man sich jetzt auf den neuen Markenauftritt vor. Sven Wenig schätzt die Agilität und die kurzen Wege, um Entwicklungen schnell voranzubringen.
(Bild: Stefanie Michel)

Welche Hauptziele hat man sich nach dem Verkauf an den Investor Triton für die nahe Zukunft gesteckt?

Wenig: Im Endeffekt geht es darum, dass wir gemeinsam wachsen wollen. Aber das ist kein Unterschied zu SKF. Was aber stark im Vordergrund steht ist die Agilität. Wir sind schneller geworden. Wir pflegen einen intensiveren Austausch. Und was ich sehr schön finde: Wir entscheiden und setzen Dinge sehr schnell um. Die Wege sind einfach kürzer geworden.

Wie sieht das konkret aus?

Wenig: Wir sind als sogenannte SKF Motion Technology 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit. Und diese SKF Motion Technology wird als eigenständiges Unternehmen wird ab jetzt einen neuen Namen tragen dürfen. Wir verfügen über flache Hierarchien und so werden Entscheidungen relativ schnell umgesetzt. Das bedeutet, dass wir auch lokal Dinge schnell voranbringen können. Zudem haben wir intensiv darüber diskutiert, was unser Fokus ist, worauf wir uns zukünftig konzentrieren wollen – sei es hinsichtlich unserer Produktentwicklung und Systementwicklung, sei es in Richtung unserer Branchen, in denen wir tätig sind. Ein großes Thema, das wir schnell diskutiert und analysiert haben, ist die Produktentwicklung. Wir haben ein sehr breites Portfolio – von Linearführungen über Kugel- und Rollengewindetriebe als Antriebstechnik bis hin zur Aktuatorik.

Wie profitiert das Unternehmen im Moment von der Arbeit mit dem Investor?

Wenig: Man bekommt mit Triton im Hintergrund neue Impulse. Es werden Dinge diskutiert und auch infrage gestellt, die wir vorher nie infrage gestellt hatten. Das macht Spaß! Dabei haben wir relativ schnell einen Konsens gefunden was gemacht werden muss. Wir konzentrieren uns auf die Weiterentwicklung gewisser Sachen, haben aber gleichzeitig festgestellt, dass wir vieles schon ziemlich gut gemacht haben – und das war sicherlich auch ein Grund, weshalb Triton uns übernommen hat. Ein ausschlaggebender Faktor ist das Produkt- und vor allen Dingen das Applikations-Know-how: Alle Wissensträger haben wir an Bord halten können – nicht nur auf oberer Managementebene, sondern auch auf im mittleren Management und in der Technik.

Auf welche Stärken aus der SKF-Zeit können Sie sich auch in Zukunft stützen?

Wenig: Wir haben uns in den letzten Jahren toll entwickelt, denn wir sind kontinuierlich gewachsen. Eine große Stärke, die wir aus dem SKF-Konzern mitgebracht haben ist das Engineering. Wir sind auf dem Markt als wirklich gutes Engineering-Unternehmen bekannt mit starken Know-how-Trägern im Bereich der Produkte, aber auch insbesondere in der Applikationstechnik. Viele unserer Ingenieurinnen und Ingenieure können also auf Augenhöhe mit dem Kunden gemeinsame Lösungen diskutieren.

SKF Linearsysteme auf der Motek 2019: Halle 4, Stand 4524

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 Stefanie Michel

Stefanie Michel

Journalist, MM MaschinenMarkt