70-20-10-Regel So bauen Sie sich ein starkes Netzwerk auf

Autor: Christoph Seyerlein

Ob auf der Suche nach Geschäftspartnern, einem neuen Job oder einfach nur unbürokratischer Hilfe: Ein breites Netzwerk kann in vielen Lebenslagen weiterhelfen. Doch was kann man tun, um wertvolle Kontakte zu bekommen und zu halten?

Firmen zum Thema

Wer ein starkes Netzwerk möchte, kann sich an der 70-20-10-Regel von Mike Sansone orientieren.
Wer ein starkes Netzwerk möchte, kann sich an der 70-20-10-Regel von Mike Sansone orientieren.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Networking wird nicht nur aufgrund der Corona-Pandemie immer digitaler. Weltweit nutzen beispielsweise rund 750 Millionen Menschen das Karriereportal LinkedIn. Wer dort und in anderen Netzwerken mehr als digitale Visitenkarten sammeln will, kann sich an der sogenannten 70-20-10-Regel orientieren.

Diese hat Social Media Berater Mike Sansone aufgestellt. Er rät:

  • Nutzen Sie 70 Prozent Ihrer Zeit beim Netzwerken, um anderen zu helfen
  • Nutzen Sie 20 Prozent Ihrer Zeit, um sich selbst zu präsentieren
  • Nutzen Sie 10 Prozent Ihrer Zeit, um andere um Hilfe zu bitten

Wichtig ist es laut Sansone vor allem, beim Networking nicht zuerst an sich selbst zu denken. Das gern zitierte „Vitamin B“ ist ein großer Benefit. wer beim Netzwerken aber alleine darauf aus ist, wird nicht weit kommen. Vielmehr geht es zunächst um einen Austausch auf Augenhöhe, ein Geben und Nehmen.

Doch was kann man anbieten, um für andere hilfreich zu sein? Meist reichen kleine Dinge völlig aus. Vermitteln Sie hilfreiche Kontakte oder helfen Sie mit Ihrer Expertise weiter. Ihr Gegenüber wird es Ihnen danken.

Sobald Ihre Kontakte merken, dass Sie an einem sinnstiftenden Austausch interessiert sind, dürfte das bei der Mehrheit Interesse wecken. Nun gilt es, die ersten geknüpften Kontakte nicht abreißen zu lassen. In Phase zwei sollten Sie Ihr Netzwerk besser kennenlernen. Zeigen Sie in Gesprächen oder Chats, was Sie bewegt, wofür Sie sich interessieren und welche Ziele Sie verfolgen. Wichtig: Bitte nicht dabei prahlen.

Wenn Sie mit Ihren Kontakten eine persönlichere Beziehung aufgebaut haben, können Sie auch selbst um Hilfe bitten. Aber übertreiben Sie es damit nicht. Social-Media-Profi Mike Sansone sieht nicht umsonst nur 10 Prozent der Zeit dafür vor.

(ID:47580834)

Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Fachredakteur Next Mobility