Rohstoffpreise

Stahl, Kupfer & Co.: Das Auf und Ab der Rohstoffpreise

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Wolfram: Preise fallen wieder

Entwicklung der Preise strategischer Metalle in Deutschland im Zeitraum von April 2021 bis April 2023(Bild:  Statista)
Entwicklung der Preise strategischer Metalle in Deutschland im Zeitraum von April 2021 bis April 2023
(Bild: Statista)

Der Preis für Wolfram ist in den vergangenen zwei Jahren leicht gestiegen. Laut DERA-Preismonitor betrug der Preis für Ammoniumparawolframat (APT) im Mai 2023 durchschnittlich 330,00 US-Dollar pro metrische Tonne. Zwischen 2018 und 2022 belief sich der APT-Preis auf durchschnittlich 279,88 US-Dollar pro metrische Tonne. Die DERA-Rohstoffinformationen „Rohstoffrisikobewertung – Wolfram“ hat errechnet, dass sich zwischen 2003 und 2012 der Jahresdurchschnittspreis für APT von 63,20 auf 381,02 US-Dollar pro metrische Tonne in etwa versechsfacht hat. Insbesondere im Jahr 2005 sowie 2011 sind die Preise enorm gestiegen. Nach einem Preisrückgang für Wolframprodukte im Jahr 2012 stiegen die Preise bis Mitte 2013 erneut; seit September 2013 fallen sie allerdings wieder.

Von allen Metallen besitzt Wolfram den höchsten Schmelzpunkt, weshalb wolframhaltige Produkte nicht nur sehr hart, sondern auch widerstandsfähig gegen Temperaturen oberhalb von 500 °C sind. Wolfram wird beispielsweise für Hartmetallwerkzeuge, Stahl- und Superlegierungen sowie Glühdrähte und Elektrodenmaterial verwendet. Innerhalb der EU zählt die deutsche Industrie zu den bedeutendsten Verwendern von Wolfram.

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