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Entstanden ist so eine Maschine mit extrem schnellen Rüstzeiten und einer optimierten Werkstückspannung. Über CNC-Achsen kann der Bediener die Daten für den Chamfer-Cut-Prozess einfach einstellen und korrigieren. Für die Bedieneroberfläche wurde eine neue Software entwickelt. Diese orientiert sich an den Einstellblättern der Fette-Chamfer-Cut-Werkzeugen. Mit einer grafischen Unterstützung und Beispielen für Einstellkorrekturen kann der Bediener sich schnell orientieren, eine intuitive Führung erleichtert die Maschinenführung. Beladen wird die Maschine automatisch im bewährten Ringlader-Prinzip, möglich sind alternativ auch der Einsatz von Robotern oder einem Portal. Dadurch ist auch die Einbindung in den Automationsprozess flexibel, zum Beispiel über ein Kunststoffkettenband.
Kostengünstige Methode liefert hervorragende Ergebnisse
Anfasen mit Chamfer-Cut wird im Vergleich zum Drückentgraten und Anfasen mit Fingerfräsern immer beliebter, da bei diesem Verfahren die geringsten Anfaskosten anfallen. Die Spezialwerkzeuge sind sehr langlebig und einfach nachzuschleifen. Präzise und wiederholgenaue Fasen kombiniert mit hohen Standzeiten sprechen für den Chamfer-Cut-Prozess.
Kein Wunder also, dass Anfasen mit Chamfer-Cut in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Besonders beliebt ist Chamfern aufgrund der hohen Qualität bei PKW- und Nutzfahrzeugherstellern sowie im Getriebe- und Motorenbau: „In diesen Branchen sind die Ansprüche naturgemäß sehr hoch“, erklärt Hansjörg Geiser. „Die immer kompaktere Konstruktion von Getrieben stellt besondere Anforderungen an die Fasenqualität, die man mit dem Chamfer-Cut-Verfahren auf den Liebherr-Maschinen besonders gut darstellen kann.“
Liebherr auf der EMO Milano 2015: Halle 4, Stand C20/D21
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