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Roboterzelle

Standardisierte Roboterzelle für ein breites Werkstückspektrum

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Die Robocell one von Fastems ist zur Werkstückhandhabung sowie zur Automatisierung bis zu zwei Werkzeugmaschinen gleichen Typs ausgelegt.

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Hochautomatisierte, flexibel Handhabung schwerer Werkstücke: Die RoboCell ONE von Fastems liefert in Kombination mit der MMS neue Potenziale für die flexible, wirtschaftliche Losgrößenfertigung.
Hochautomatisierte, flexibel Handhabung schwerer Werkstücke: Die RoboCell ONE von Fastems liefert in Kombination mit der MMS neue Potenziale für die flexible, wirtschaftliche Losgrößenfertigung.
(Bild: Fastems/industryview/iStockphoto)

Die Lösung setzt genau dort an, wo bereits existierende Automationssysteme schon allein aufgrund des maximalen Werkstückgewichtes an ihre Grenzen stoßen, heißt es. Die Robocell one wurde speziell für die flexible Losgrößenfertigung mit hoher Teilevarianz entwickelt. Eine Besonderheit der Roboterzelle ist in diesem Zusammenhang ein optionales automatisiertes Greiferwechselsystem für die flexible Werkstückhandhabung sowie einfache Implementierung neuer Teile auch während der laufenden Produktion. Der Roboter lasse sich dazu mit Einzel-, Doppel- oder Sondergreifern bestücken, wobei für die fertigungsspezifische Werkstückhandhabung bis zu sechs verschiedene Greifer eingesetzt werden könnten.

Somit ist ein einzelner, auf einer Linearachse verfahrbarer Roboter in der Lage, zwei Maschinen flexibel mit Werkstücken zu versorgen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit beiden Maschinen parallel unterschiedliche Produkte zu fertigen. Dazu wechselt der Roboter zum Be- und Entladen der jeweiligen Anlage automatisch seine Greifer. Das Ergebnis: eine optimale Maschinenauslastung selbst bei häufig wechselnden Aufträgen.

Intelligent planen, steuern und überwachen

Vor allem durch Kombination mit der Manufacturing Management Software (MMS) von Fastems zur Steuerung der Roboterzelle sowie der hieran angeschlossen Maschinen liefert die Robocell one Vorteile für die Fertigungspraxis. Die MMS plant entsprechend der Produktionsaufträge automatisch die gesamte Fertigung mit wechselnden Werkstücken in unterschiedlichen Losgrößen und unter Berücksichtigung sämtlicher dafür benötigten Ressourcen. Die Software zeigt zudem den Status der aktuellen Fertigung in Echtzeit an (Auftragsfortschritt, Zeitplan, et cetera), kalkuliert die Maschinenkapazitäten für noch anstehende Aufträge und visualisiert dem Bediener bereits im Voraus notwendige Maschinenumrüstungen. Auf diese Weise sinken nicht nur die Fertigungskosten pro Werkstück, sondern verkürzen sich Dank der vorausschauenden Feinplanung der MMS zudem die Durchlaufzeiten.

Hauptzeitparallele Konfiguration ohne Roboterspezialisten

Wird die Roboterzelle erstmals auf ein neues Werkstück umgerüstet, sind dazu nahezu keinerlei Roboterkenntnisse erforderlich. Dies ist eine große Erleichterung vor allem bei Teilefamilien. Statt den Roboter zeitaufwendig einzuteachen, erfolgt dessen Konfiguration mittels parametrischer Programmierung über die MMS. Über die intuitive MMS Bedieneroberfläche werden hierzu die notwendigen Werte bzw. Parameter für das Werkstückhandling in der Steuerung hinterlegt. Somit lassen sich neue Teilestammdaten sowie Aufträge gleichsam schnell wie einfach während der laufenden Produktion, also hauptzeitparallel, erstellen.

Ein zusätzliches Plus an vielseitiger Produktivität erzielt die Robocell one außerdem durch die Option, weitere Prozesse zu integrieren, bspw. durch die Einbindung einer Messmaschine oder eines Markiersystems in das Automationssystem.

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