Stanztechnik

Stanz-Kleinteile bis ins Detail zu 100% geprüft

| Autor/ Redakteur: Dietmar Kuhn /

Stanzteile sind oft klein und unscheinbar, doch hängt viel von ihnen ab. Sie in hervorragender und sicherer Qualität herzustellen, bedeutet für den Stanzbetrieb erheblichen Aufwand und ständige Investitionsbereitschaft. Hightech-Werkzeugbau, die Serien-Produktion und die abschließende Prüfung solcher Teile muss der Stanzer jederzeit im Griff haben – wie die Kummer GmbH & Co. KG in Ötisheim.

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Bauteile wie dieses sind bei der Kummer GmbH & Co. KG in Ötisheim an der Tagesordnung. Gefordert ist hohe Präzision mit absoluter Maßtreue in einem bestimmten Härtegrad, Prüfung und einbaufertige Verpackung. Bild: Kuhn
Bauteile wie dieses sind bei der Kummer GmbH & Co. KG in Ötisheim an der Tagesordnung. Gefordert ist hohe Präzision mit absoluter Maßtreue in einem bestimmten Härtegrad, Prüfung und einbaufertige Verpackung. Bild: Kuhn
( Archiv: Vogel Business Media )

Es scheinen keine gewöhnlichen Teile zu sein. Sie sind klein, rund, mit Ausstanzungen versehen und zudem noch umgeformt. Bei der Kummer GmbH & Co. KG im baden-württembergischen Ötisheim sind solche Teile – meist für den Einsatz in der Automobilindustrie – an der Tagesordnung. „Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit etwa 120 Mitarbeitern“, erzählt Jens Hofmann, der mit seinem Vater Wolfgang Hofmann die Geschäftsleitung innehat.

In der Werkzeugtechnik, Stanztechnik, Kunststoff- und Montagetechnik sind die Hofmanns offenbar unschlagbar. Besonderes Wissen und Können besitzt das Unternehmen beim Folgeverbundspritzen, wo die kleinen Stanzteile mit Kunststoff zu einem Verbund verschmolzen werden – stecker- beziehungsweise einbaufertig.

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Eigens dafür hat das Unternehmen Kummer das so genannte K‘Tec-System entwickelt, eine modulare Technik, bei der Werkzeugtechnik, Stanztechnik, Kunststofftechnik und die Montagetechnik zu einer Symbiose verschmelzen.

Doch bevor dieser Prozess durchlaufen ist, müssen die gestanzten Teile 100% passen – nicht nur in den Abmessungen, sondern auch in der Geometrie, der Oberflächenbeschaffenheit, und der Härtegrad muss stimmen.

Stanzteile müssen im Unternehmen härtegeprüft werden

In einem aktuellen Fall, der betrifft ein Bauteil, das schon seit Jahren bei Kummer gefertigt wird, verlangte der Abnehmer aus der Automobilzuliefer-Industrie, dass dieses ab einem bestimmten Auftrag auch härtegeprüft sein müsse. Ein Vorgang, den die Hofmanns bislang bei einem speziellen Anbieter durchführen ließen. Jetzt aber soll das besagte Bauteil aus einer Hand, von der Entwicklung über den Werkzeugbau, die Stanzerei bis zurPrüfung und versandfertigen Verpackung geliefert werden – so verlangt es jedenfalls der Kunde.

Das Teil ist ausnahmsweise mal kein umspritztes Teil, was aber den Prüf- und Verpackungsvorgang nicht einfacher gestaltet. Doch für solche Aufgaben haben die Hofmanns in näherer Nachbarschaft einen Spezialisten, der sich permanent mit solchen Problemen auseinandersetzt und entsprechende Lösungen anbietet – so ist in Ötisheim auch die Vester Elektronik GmbH aus Straubenhardt als langjähriger Lieferant und Teamgefährte bekannt.

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