Bild 1: Abgeschiedene Schmutzpartikel eines Hydrauliköls an einer Filtermembran (Filterdauer 1000 h, gezeigte Fläche 1 mm2) bei konventioneller (oben) und Mikrofiltration. (Archiv: Vogel Business Media)
Hydraulik

Im Bypass arbeitende Mikrofiltration verlängert wirtschaftlich die Ölstandzeit

Eine Mikrofiltration verlängert die Standzeit des Öles in Hydraulikantrieben, ohne eine letztendlich störende Partikelablagerung in Kauf zu nehmen. Dadurch werden Wechselintervalle ausgedehnt, die heute trotz Ölreinigung vielfach nur einige tausend Betriebsstunden betragen. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der Verhinderung von Öloxidation. Mikrofiltrationssysteme arbeiten im Bypass parallel zur Hydraulikanlage.

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So funktioniert die smarte Lackierzelle: ... (Bild: Fraunhofer IPA)
Lackieren

Smarte Lackierzelle lohnt sich ab Losgröße eins

Viele Unternehmen setzen Industrie 4.0 dafür ein, um Produkte in kleiner Stückzahl – bis Losgröße eins – zu fertigen. Für die Lackiertechnik ist es aktuell jedoch noch sehr aufwendig, vollautomatische Lackierprozesse zu programmieren. Im Projekt Selfpaint entwickeln die Fraunhofer-Institute IPA, IPM und FCC dazu eine selbstprogrammierende Lackierzelle, wie das IPA mitteilt.

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Bildergalerien

Bild 1: Mit dem In-volume Selektiv Laser Etching-Verfahren aus 1 mm dickes Quarzglas gelaserte Zahnräder.  Bild: ILT (Archiv: Vogel Business Media)
Fraunhofer-ILT

Laserinduziertes Ätzen von Glas-Biochips für die Medizintechnik

In der medizinischen Forschung werden Biochips mit Mikrokanälen von 100 µm Durchmesser, das entspricht in etwa der Dicke eines Menschenhaares, für Schnelltests eingesetzt. Die Kanäle in den dünnen Plättchen fassen etwa einen Tropfen Flüssigkeit, meist Blut, die dann mit einer speziellen medizinischen Apparatur analysiert wird. Derzeit werden für diese Zwecke Biochips aus Plastik verwendet. Diese können jedoch das Testergebnis verfälschen.

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Die vom LKR verwendete Laborpresse. (Archiv: Vogel Business Media)
Pressen

Fließpressen von Magnesiumlegierungen jetzt bei Raumtemperatur möglich

Magnesiumlegierungen sind aufgrund ihrer hexagonalen Gitterstruktur bei Temperaturen unter 225°C nur bedingt umformbar. Die Herstellung von Großserienteilen aus Magnesium im Fließpressverfahren wäre wegen der Aufheizung des Vormaterials auf die nötige Umformtemperatur unrentabel. Ein Forschungsprojekt zeigt jetzt, wie es gelingt, Magnesiumfließpressteile bei Raumtemperatur umzuformen.

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