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Vor diesem Hintergrund hat das IPT zehn Erfolgsfaktoren identifiziert, von denen in diesem Beitrag vier ausgewählte Beispiele erläutert werden. Weitere Informationen stellt das Institut auf Anfrage gerne zur Verfügung.
Für die Entwicklung von Ideen nutzen erfolgreiche Unternehmen das Web 2.0
Systematische Vorgehensweisen zur Identifikation von neuen Technologien sind Pflicht. Das haben auch die Prozesse der Successful-Practice Unternehmen gezeigt. Radikale Innovationen werden jedoch nur in wenigen Fällen durch einen stringenten Stage-Gate-Prozess entdeckt.
Für die Ideenentwicklung wenden die Successful-Practice daher die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 an. Informationstechnologien folgen nicht mehr nur einfach vorhandenen Prozessen und Strukturen. Vielmehr muss hinterfragt werden, wie das Technologiemanagement unter Berücksichtigung der technischen Möglichkeiten von Web 2.0 ausgestaltet werden kann, um die eigene Innovationsfähigkeit zu steigern.
Netzwerkteilnehmer erhalten "frühreife" Technologieideen zur Bewertung und Weiterentwicklung
So sind aktuell viele Unternehmen, insbesondere die erfolgreichen, dabei, Netzwerke aufzubauen, die interne und externe Interessenten miteinander in Wechselwirkung bringen. Jeder Teilnehmer in diesem Netzwerk – das können Mitarbeiter, aber auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen sein – erhält ein eigenes Profil, welches außer den Kontaktinformationen vor allem die Fähigkeiten der Teilnehmer (Patente, Veröffentlichungen, Forschungsprojekte, Industriereferenzen, ...) in Bezug auf verschiedene Fachbereiche spezifiziert.
Ideen für Technologien im frühen Reifestadium oder Ideen, die bisher keine kritische Masse im eigenen Unternehmen erzeugen konnten, werden entsprechend ihrer Charakterisierung an die relevanten Netzwerkteilnehmer zur Bewertung und Weiterentwicklung gegeben.
Die Diskussion in der Community zeigt, ob und wohin sich die Idee entwickeln sollte und wer die Hauptinteressenten an der Weiterentwicklung sind. Dies ist eine gute Grundlage, um erneut in die internen Bewertungsprozesse einzusteigen und die Idee gemeinsam mit den Hauptinteressenten zu entwickeln.
Einige der Successful-Practice-Unternehmen schreiben diese Projektideen im Anschluss intern aus und stellen internes Start-up-Kapital zur Verfügung, damit sich Mitarbeiter in diesen Projekten als Entrepreneur engagieren können.
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