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NC-Programmierung

Prozesssicher Erodieren

| Autor / Redakteur: Ralf V. Schüler / Stefanie Michel

Zur Herstellung von Kleinteilen aus Metall kommt eine Draht­erodiermaschine zum Einsatz. Für optimale Erodiervorgänge sorgt im Vorfeld eine NC-Programmierung speziell für die Drahterosion.
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Zur Herstellung von Kleinteilen aus Metall kommt eine Draht­erodiermaschine zum Einsatz. Für optimale Erodiervorgänge sorgt im Vorfeld eine NC-Programmierung speziell für die Drahterosion. (Bild: Niki Romczyk)

Ein Spezialist für erodierte Mikrobauteile war auf der Suche nach einem leistungsstarken NC-Programmiersystem für die Drahterosion. Er wurde fündig und konnte den Programmieraufwand um 60 bis 70 % senken. Dadurch stieg die Maschinenauslastung, die Erodiervorgänge wurden optimiert.

Die Lüntech GmbH Erodiertechnik in Werther/Westfalen hat sich nach ihrer Gründung in kurzer Zeit auf dem Sektor der funkenerosiven Metallbearbeitung überregional einen Namen gemacht. Im Jahr 2000 übernahmen Karen und Jörg Lünstedt zunächst einen „Ein-Mann-Betrieb“ mit zwei Erodiermaschinen in einer Doppelgarage und einem kleinen Kundenstamm. Das Unternehmen wuchs kontinuierlich und hat inzwischen über 300 internationale Kunden.

Die Kunden stammen unter anderem aus den Branchen Automotive, Formenbau, Maschinen- und Werkzeugbau, Lebensmittel sowie der Medizin. Der Schwerpunkt bei den zu fertigenden Werkstücken, Formen und Werkzeugen liegt bei Kleinteilen und Mikrobauteilen, zum Beispiel Form-, Stanz-, Spritz- und Prägewerkzeugen, Verzahnungen, Stempeln, Matrizen sowie sehr filigranen Teilen aus den medizinischen Bereichen.

Abfolge der einzelnen Fertigungstechniken ist relativ kostenintensiv

Das Unternehmen erhält eine Vielzahl an Fertigungsaufträgen zur Erstellung von einzelnen Bauteilen, Prototypen, Null- und Kleinserien. Vielfach handelt es sich auch um Teile, die noch konventionell bearbeitet werden. Sie werden gefräst, gehärtet, geschliffen und wieder nachbearbeitet. „Diese Abfolge der einzelnen Fertigungstechniken stellt sich als relativ kostenintensiv dar. In Verbindung mit der Dreh- und Schwenkachsentechnik unter Nutzung von Rotations- und Indexierungsachsen lassen sich derartige Teile jedoch prozesssicherer und wirtschaftlicher drahterodieren“, erklärt Jörg Lünstedt, Geschäftsführender Gesellschafter der Lüntech GmbH. „Natürlich ist bei dieser Betrachtung die jeweilige Losgröße zu berücksichtigen. Im Falle von Großserien mag es anders aussehen.“

Die 600 m² große Werkhalle und die Verwaltung mit 200 m² wurden im Juli 2013 im Rahmen einer Hausmesse eingeweiht. Den Schwerpunkt bildete die neu angeschaffte Drahterodiermaschine MV2400R von Mitsubishi. Der Maschinenpark umfasst heute insgesamt sechs Drahterodiermaschinen, drei Senkerodiermaschinen und diverse Laseranlagen zur Gravur, Beschriftung sowie zum Schweißen.

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