Kamerasysteme Track and Trace durch Laserbeschriftung

Redakteur: M.A. Frauke Finus

MIt Evo TrQ bietet Evopro ein Laserbeschriftungssystem zur Bauteilnachverfolgung im Presswerk beziehungsweise in Umformlinien an.

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(Bild: Evopro)

Bei Evo TrQ wird auf Laserbeschriftung der einzelnen Platinen gesetzt. Der Vorteil dieser Laserbeschriftung ist laut Evopro, dass man das Material im gesamten Werk verfolgen kann, die Beschriftung nach dem Lackieren jedoch nicht mehr sichtbar ist. Bei Bedarf könnte man die Lackierung wieder entfernen und dadurch die Beschriftung wieder sichtbar machen. Das sei sinnvoll im Falle eines Unglücks, da man durch das Einlesen des elfstelligen Beschriftungscodes sehen kann, welcher Hersteller das Material geliefert hat und wie zum Beispiel die Materialeigenschaften des verwendeten Materials waren. Strukturteile können von vornherein auch so markiert werden, dass man die Beschriftung nach dem Lackieren noch lesen kann, wie es weiter heißt.

Der Laser als Werkzeug zum Markieren

Grundsätzlich erfolgt die Laserbeschriftung in der Coillinie im Durchlauf. Dabei ist es vollkommen egal, wie viele Teile nacheinander oder parallel geschnitten werden. Die Laseranlage ist entsprechend konfigurierbar. Nach dem Beschriften werden die aktuellen Daten des Materials der Platinennummer in der Cloud zugeordnet. Dazu gehören die Ölschichtdicke, die Rauheit, die Zugfestigkeit und weitere technische Daten. Beispielsweise ist es möglich festzustellen, ob die Platine am Anfang, in der Mitte oder am Ende des Coils geschnitten wurde. Gerade am Anfang und Ende des Bandes können die Materialdicke und weitere Werte abweichen, wie es weiter heißt.

Mittlerweile gibt es auch Bestrebungen, dass das Band des gelieferten Coils mit einem Code, dem entsprechende Materialkennwerte längenzugehörig – wie die Banddicke – zugordnet sind, bedruckt wird. Dieser Code wird mit einer Kamera in der Coillinie gelesen und die hinter dem Code liegenden Messwerte den Platinen zugeordnet. Somit kann man auch Änderungen der Werte über die Länge verfolgen und in den Prozess einfließen lassen.

Die entstandenen Platinenstapel werden an der Pressenlinie entstapelt und ein Kamerasystem liest FOL den aufgelaserten Code, um dem Material weitere Daten aus der Presse zuzuordnen. So ist man in der Lage, von der geschnittenen Platine bis zum fertigen Auto, jederzeit die Eigenschaften der einzelnen Teile zu analysieren, so Evopro.

Mehr Effizienz im Presswerk

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