Nullpunkt-Spannsystem Turbo für die additive Fertigung

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Mit AM-Lock hat pL Lehmann ein Nullpunkt-Spannsystem für die additive Fertigung entwickelt. Bei der Forschungseinrichtung GFE kommt AM-Lock zum Einsatz und beschleunigt die Produktion von 3D-gedruckten Teilen, reduziert Aufwand, Nebenzeiten und Kosten.

Mit AM-Lock hat pL Lehmann ein Nullpunkt-Spannsystem für den 3D-Druck entwickelt. Im Bild sind vier per SLM erzeugte Auslegearme zu sehen, die auf jeweils einer separaten AM-Lock-Segmentpalette angeordnet sind.
Mit AM-Lock hat pL Lehmann ein Nullpunkt-Spannsystem für den 3D-Druck entwickelt. Im Bild sind vier per SLM erzeugte Auslegearme zu sehen, die auf jeweils einer separaten AM-Lock-Segmentpalette angeordnet sind.
(Bild: GFE)

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht eine Erfolgsmeldung über den Einsatz additiver Fertigungsverfahren (AM = Additive Manufacturing) eingeht. Während Bauteile aus Kunststoff sogar schon von vielen Privatleuten zuhause erzeugt werden, braucht es für metallische Bauteile deutlich teurere Maschinen und viel mehr Know-how. Doch schon jetzt sind vor allem durch selektives Laserschmelzen (SLM) additiv erzeugte Metallteile aus der industriellen Produktionslandschaft nicht mehr wegzudenken.

Ein Wegbereiter für die additive Fertigung von solchen Metallbauteilen ist die GFE – Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V.. Geschäftsführer Dr.-Ing. Florian Welzel erklärt: „Wir sind eine industrienahe Forschungseinrichtung mit den Wurzeln in der traditionsreichen Werkzeugindustrie rund um Schmalkalden. Wir setzen nachhaltig Forschungsergebnisse in Entwicklungen mit Kunden und Partnern um, führen eigene Vorlaufforschungsvorhaben durch und sind somit bei Entwicklungsthemen immer in vorderster Reihe tätig.“