Crash Flow! Unfall mit Elektroauto kostet viel mehr als mit dem Benziner

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Unternehmer denken derzeit oft darüber nach, ihren Fuhrpark durch Elektrofahrzeuge zu ersetzen. Doch passiert ein Unfall kann das dann deutlich teurer kommen als mit einem Verbrenner, sagen Versicherungen.

Noch kommt`s teuer! „Kracht“ es mit einem Elektroauto, dann kostet das deutlich mehr als wenn der Verbrenner einen Unfall hat. Hier eine Einschätzung vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ...(Bild:  ADAC)
Noch kommt`s teuer! „Kracht“ es mit einem Elektroauto, dann kostet das deutlich mehr als wenn der Verbrenner einen Unfall hat. Hier eine Einschätzung vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ...
(Bild: ADAC)

Unfallschäden bei E-Autos kosten weit mehr als bei Autos mit Benzin- oder Dieselantrieb. Immerhin schrumpfe der Abstand. Doch Vollkasko-Schäden sind bei reinen Stromern derzeit im Schnitt 15 bis 20 Prozent teurer als bei vergleichbaren Autos mit Verbrennungsmotor. Das geht aus einer Auswertung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft

(GDV) hervor. Vor einem Jahr kostete ein Crash mit einem E-Boliden sogar 20 bis 25 Prozent mehr. Weil aber weniger Elektroautos unterwegs sind, punkten sie bei der Häufigkeit, in einen Unfall verstrickt zu sein, heißt es weiter. Doch mit steigender Zahl an E-Autos schrumpft auch bei diesem Aspekt der Unterschied. Denn ein typisches Elektroauto verursachte zuletzt nur noch rund 10 bis 15 Prozent weniger Vollkasko-Schäden als ein vergleichbarer Verbrenner. (Zuvor waren es noch 15 bis 20 Prozent weniger).

Zahl der E-Autos stieg seit 2021 auf das Fünffache

Der einzige Vorteil sei, dass Abschleppdienste, Feuerwehren, Gutachter und Werkstätten so immer mehr Erfahrungen sammelten. Nach Einschätzung des GDV ist diese Entwicklung positiv für die Verkehrswende. Denn langfristig deutlich höhere Reparaturkosten hätten der Akzeptanz von Elektroautos schaden können. Allerdings würde Unfallschäden bei Elektroautos nicht wirklich billiger. Ihre Kosten steigen einfach nur langsamer als bei den Verbrennern, weswegen die Differenz kleiner wird, heißt es weiter. Und zum 1. April 2025 waren in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt über 1,7 Millionen Elektro-Pkw zugelassen, was über fünfmal so viele bedeutet, wie noch Anfang 2021. Ihr Anteil an allen zugelassenen Pkw betrage damit 3,5 Prozent. (Für die Untersuchung des GDV wurden übrigens 53 Modellreihen von Elektro- und Verbrennerautos verglichen, die sich möglichst ähnlich sind).

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