Seilbahnbau Via verketteter Anlage steigenden Anforderungen gerecht werden

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Vier Grob-Universalmaschinen G750, ein Palettenspeichersystem für 120 Paletten und ein zentrales Werkzeugmagazin mit über 870 Werkzeugen HSK-A100: Auf dieser verketteten Anlage fertigt Doppelmayr Kernkomponenten für den Seilbahnbau aus schwer zerspanbarem Material.

Das zentrale Werkzeugmagazin mit 870 Werkzeugen HSK-A100 ermöglicht die maximale Flexibilität der Gesamtanlage, weil jedes Bauteil in jeder Maschine bearbeitet werden kann. Der Roboter hat zusätzlich einen Rucksack für noch schnelleres Be - und Entladen der Werkzeuge.
Das zentrale Werkzeugmagazin mit 870 Werkzeugen HSK-A100 ermöglicht die maximale Flexibilität der Gesamtanlage, weil jedes Bauteil in jeder Maschine bearbeitet werden kann. Der Roboter hat zusätzlich einen Rucksack für noch schnelleres Be - und Entladen der Werkzeuge.
(Bild: Grob)

Den kleinen Ort Wolfurt bei Bregenz in Vorarlberg muss man nicht kennen. Aber seinen größten Arbeitgeber, den fast 130 Jahre alten Weltmarktführer für Seilbahntechnologie Doppelmayr schon eher. Ein traditionelles Familienunternehmen, bei dem Werte wie Qualität, Zuverlässigkeit und Handschlag-Qualität sowie der Sicherheitsgedanke fest in der Firmenphilosophie verankert sind. Und das hat seine Gründe. Als Seilbahn-Hersteller hat es Doppelmayr fast ausnahmslos mit sicherheitstechnischen Bauteilen zu tun, bei denen es sehr auf das Material ankommt, um die geforderte Sicherheit auch garantieren zu können – Bauteile aus hochvergütetem, geschmiedetem Stahl, an dessen Bearbeitung sich schon viele Werkzeugmaschinen-Hersteller die Zähne ausgebissen haben.

Es handelt sich um schwer zerspanbares Material, an dessen Bearbeitung sich schon viele Werkzeugmaschinen-Hersteller die Zähne ausgebissen haben..

Nicolay Schnitzer, Doppelmayr-Abteilungsleiter Mechanische Fertigung

Um zwei Maschinen aus dem bestehenden Maschinenpark zu ersetzen und den steigenden Kapazitätsanforderungen gerecht zu werden, machte sich Projektleiter Nicolay Schnitzer auf die Suche nach einer verketteten Anlage.