Qualitätsprüfung
Von der Fehlererkennung zur Ursachenlokalisierung

Ein Gastbeitrag von Katja Spiegel 5 min Lesedauer

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Steigende Baugruppenkomplexität fordert die Industrie heraus. Moderne Qualitätsprüfung schließt den Regelkreis von der Fehlererkennung zur Prozessanpassung und verhindert so teure Folgekosten.

Spezifikationsgerechte Einzelteile können im Zusammenspiel unzulässige Spalt- und Fugenmaße verursachen. Die positionsgenaue Erfassung visualisiert solche Abweichungen unmittelbar und unterstützt die gezielte Ursachenlokalisierung.(Bild:  Ludwig Schleicher Anlagenbau GmbH & Co. KG)
Spezifikationsgerechte Einzelteile können im Zusammenspiel unzulässige Spalt- und Fugenmaße verursachen. Die positionsgenaue Erfassung visualisiert solche Abweichungen unmittelbar und unterstützt die gezielte Ursachenlokalisierung.
(Bild: Ludwig Schleicher Anlagenbau GmbH & Co. KG)

Die Qualitätsanforderungen an moderne Baugruppen steigen kontinuierlich. Gleichzeitig nimmt ihre Komplexität zu. Zahlreiche Einzelkomponenten mit unterschiedlichen Materialien, Oberflächen und Fertigungstoleranzen treffen aufeinander. Jede Komponente kann für sich betrachtet innerhalb der Spezifikation liegen und dennoch erfüllt die montierte Baugruppe die Qualitätsanforderungen nicht.

Spaltmaße stimmen nicht, Übergänge wirken ungleichmäßig oder minimale Geometrieabweichungen beeinträchtigen die wahrgenommene Haptik. Die Qualitätsabweichung ist schnell erkannt. Die eigentliche Herausforderung beginnt jedoch erst danach: