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Neben der reinen Messung elektrischer Größen wie Spannung, Stromstärke, Widerstand oder Leitfähigkeit können für nahezu alle nichtelektrischen Größen durch Messwandler geeignete elektrische Signale gewonnen werden.
Das ganz Große und ganz Kleine exakt vermessen
Diese sind heute einfach zu digitalisieren und eignen sich zur direkten Weiterverarbeitung in Rechenanlagen, computergesteuerten Numerikmaschinen, Speichern, Anzeigen und anderem oder sie sind Basis für die störungsarme (Fern-)Übertragung (Digitalmesstechnik).
Fernrohre, Mikroskope, Interferometer und andere optische Geräte ermöglichten in der optischen Messtechnik berührungslose Messverfahren. Diese werden in der Mikro- und Nanotechnologie eingesetzt werden, vor allem mit Lasern als Lichtquellen und optoelektronischer Signalaufnahme.
Im 20. Jahrhundert führte die Entwicklung der Atom- und Kernphysik, der Elementarteilchen- und Hochenergiephysik sowie der Raumfahrttechnik zur Konstruktion von Experimentier- und Messeinrichtungen, die wegen ihrer Größe und Komplexität kaum noch als Messgeräte im eigentlichen Sinn bezeichnet werden können. Dazu gehören beispielsweise Beschleuniger oder Weltraumobservatorien.
Das Messergebnis, die Interpretation und die internationalen Standards
Das Ergebnis der Messung ist im ersten Schritt grundsätzlich ein Messwert. Die weitere Verwertung des gewonnenen Messwertes oder Messergebnisses gehört nicht zur Messung selbst. Dies sind das Prüfen, ob eine Bedingung eingehalten wird, beispielsweise mit Blick auf das verwendete Material oder die geforderte Qualität, und das Regeln, damit die Messgröße sich einer Führungsgröße annähert. Grundsätzlich kann die zu messende Größe fast jede physikalische Größe sein.
Die meisten physikalischen Größen können jedoch nicht direkt gemessen werden, sondern müssen unter Verwendung physikalischer Modelle und daraus abgeleiteter Formeln aus anderen gemessenen Daten berechnet werden. Ein Beispiel ist die Messung der Geschwindigkeit eines Gegenstandes durch Messung seiner Position zu zwei verschiedenen Zeitpunkten und Berechnung des Quotienten aus zurückgelegter Strecke und der benötigten Dauer.
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