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Kunststoff

Von Elektromobilität bis Recyclingkunststoff

| Redakteur: Simone Käfer

Die Barlog Gruppe mit Barlog Plastics und Bahsys rückt zur K 2019 nachhaltige Lösungen in den Fokus.

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Auf der K 2019 befasst sich Barlog unter anderem mit recycelten Compounds, die in den Wettbewerb zu Neuware treten könnten.
Auf der K 2019 befasst sich Barlog unter anderem mit recycelten Compounds, die in den Wettbewerb zu Neuware treten könnten.
(Bild: Barlog)

Das Spektrum an Produkten und Dienstleistungen, das Barlog zeigt, reicht von neuen Materialien für die Elektromobilität, über technische Kunststoffe aus Post-Consumer-Recycling, bis hin zu kompletten Konzepten für die Circular Plastics Economy.

Neue Compounds für die Mobilität der Zukunft

Barlog Plastics präsentiert mit ihren Kebablend-Spezialcompounds ihr Sortiment an Werkstoffen für die Herausforderungen der Mobilität von morgen. Darunter fallen beispielsweise wärmeleitfähige Kunststoffe für das Thermomanagement von Batterien in Elektrofahrzeugen oder weichmagnetische Spritzgusswerkstoffe zur Magnetflussführung, zum Beispiel für die kontaktlose Energieübertragung. Außerdem stellt Barlog neue Compounds für die elektromagnetische Abschirmung sowie ein breites Spektrum an Leichtbau-Materialien, etwa als Metallersatz vor, mit denen der Energieverbrauch und die Reichweite der Fahrzeuge gesteigert werden sollen. Teil des Portfolios sind unter anderem auch magnetische Compounds zur Realisierung besonders leichter Elektromotoren.

Konstruktionswerkstoffe aus dem Recycling-Kreislauf

Mit einigen Fallstudien will die Barlog Gruppe anlässlich der K 2019 den Beweis antreten, dass sich auch aus dem Recycling-Stoffstrom hochwertige und verlässliche Compounds herstellen lassen, die den Wettbewerb mit Neuware nicht zu scheuen brauchen, aber mit einer deutlich vorteilhafteren Ökobilanz daherkommen. So stellt Barlog Plastics neue Produkte aus recycelten PET-Flaschen vor, die als nachhaltige Alternative für konventionelle Konstruktionswerkstoffe wie PBT oder ABS dienen können. Neben den derzeitigen Möglichkeiten des mechanischen Recyclings und Upcyclings arbeitet Barlog mit strategischen Partnern auch am chemische Recycling für Kunststoffe, die anderweitig aus dem Recycling-Kreislauf rausfallen würden.

Recyclingkunststoff von Konstruktion bis Demontage

Die Engineering-Abteilungen des Unternehmens arbeiten derweil daran, die Weichen für den Einsatz von Recyclingkunststoffen und erfolgreiche, zirkuläre Produktkonzepte schon in der frühen Entwicklungsphase zu stellen. Was im Verpackungsbereich mit dem Schlagwort „Design for Recycling“ eingezogen ist, beschäftigt auch die Ingenieure beim Dienstleister Bahsys: Technische Kunststoffkomponenten und Baugruppen so auszulegen, dass erfolgreiches Recycling überhaupt möglich ist. Das beginnt bei der Auswahl geeigneter Werkstoffe und der Ermittlung von Eigenschaftsänderungen durch Recyclingprozesse über die Simulation von Materialeigenschaften innerhalb einer recyclingbedingten Bandbreite, bis hin zur Wahl des richtigen Montage- und Demontage-Konzepts unter Berücksichtigung von Reparaturfreundlichkeit. Last but not least spielt auch die Erarbeitung von Kreislauf-Konzepten gemeinsam mit Endkunden eine wichtige Rolle – denn im Gegensatz zu Verpackungen gibt es bei komplexen Endprodukten, wie Elektrohaushaltsgeräten, derzeit noch viel zu wenig Erfolgsbeispiele für gelungenes End-of-Life-Recycling, im Idealfall im echten Kreislauf.

Barlog finden Sie vom 16. bis 23. Oktober 2019 auf der K 2019 in Düsseldorf am NRW-Gemeinschaftsstand in Halle 6, Stand 6D76.

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