VW vor Riesenärger?

Volkswagen könnte tarifmäßig eine harte Zeit vor sich haben

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So geht es jetzt in Sachen VW-Tarife terminlich weiter:

Einigen konnten sich beide Seiten aber immerhin auf den Beginn der Tarifverhandlungen. Der erste Termin ist für den 24. November in Emden anberaumt. Fortgesetzt werden die Verhandlungen dann am 15. Dezember in Zwickau. An beiden Standorten sind die Werke bekanntlich bedroht. Die IG Metall fordert in der Tarifrunde aber nicht weniger fünf Prozent mehr Geld. Allerdings das in sowieso schon schlechten Zeiten für die Automobilbranche Deutschlands. Dabei muss es den Angaben nach aber nicht bleiben. Durch die Kündigungen ist der Raum für Forderungen eröffnet, merkt Gröger an. Es gebe genaue Vorstellungen darüber, was man alles an diesen Tarifverträgen verändern oder verbessern kann. Als Beispiele nannte er eine Verlängerung der Altersteilzeitregelungen oder die Frage, wie weit man die Beschäftigungssicherung in die 2030er-Jahre fortführen kann.

Die IG Metall sieht eine Eskalation als durchaus nötig an

Die Gewerkschaft will demnach zu gegebener Zeit ein umfassendes Konzept für die Zukunft von Volkswagen vorlegen. Alles deute nun auf eine Mega-Verhandlung hin, in der auch die Zukunft der bedrohten VW-Werke nicht ausgeklammert werden könne. Alles hänge mit allem zusammen, denn in den unterschiedlichen Verhandlungsrunden säßen sich oft dieselben Personen gegenüber. Im Unternehmen hoffen manche zwar auf ein schnelles Ergebnis, doch man stellt sich lieber schon mal auf Warnstreiks ein. Die Gewerkschaft bereitet laut Gröger aber bereits die Eskalation vor, weil sie nötig ist. Die Friedenspflicht Endet mit dem 31. Dezember 2026.

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