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Schneider Kunststofftechnik Zukunft gesichert! – Nicht nur bei der Fertigung hochwertiger Kunststoffteile

| Redakteur: Peter Königsreuther

Rund 700 TSD Euro hat Schneider Kunststofftechnik aus Kirchheim im Allgäu investiert, um die eigenen Kapazitäten zu erweitern. Elektrische Spritzgießmaschinen und Robotersysteme bilden den Kern der Modernisierung.

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Der Trick mit dem Knick: Dieser neu installierte ABB-Knickarmroboter ist einer der hauptsächlich dafür Verantwortlichen, dass Schneider Kunststofftechnik seine Kapazitäten so deutlich steigern konnte.
Der Trick mit dem Knick: Dieser neu installierte ABB-Knickarmroboter ist einer der hauptsächlich dafür Verantwortlichen, dass Schneider Kunststofftechnik seine Kapazitäten so deutlich steigern konnte.
(Bild: Schneider)

Bestens für die Zukunft gerüstet sei man jetzt bei der Schneider Kunststofftechnik: Dafür investierte das Allgäuer Familienunternehmen in den vergangenen Monaten insgesamt rund 700.000 Euro. Wie es weiter heißt, hat man dabei den existierenden Maschinenpark von 13 auf 17 Spritzgießmaschinen aufgestockt – darunter auch zwei elektrische Spritzgießmaschinen sowie zwei automatische Fertigungszellen mit drei Knickarm-Robotern. Durch diese Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen steigere die Schneider die Kapazitäten in der Produktion um rund ein Drittel.

Kunststoffteil-Nachfrage wieder optimal bedienen können

„Seit Jahren sind unsere Produkte und unsere Kompetenz gefragt. Die Nachfrage reißt deshalb nicht ab – im Gegenteil. Unsere Bestandskunden fragen größere Mengen nach und potenzielle Neukunden ergänzen den Kundenkreis. Diese Entwicklung macht es für uns als zukunftsorientiertes Familienunternehmen folgerichtig nötig, den Schritt der Erweiterung und Modernisierung in der Produktion zu gehen“,erklärt Drita Schneider, Geschäftsführerin der Schneider Kunststofftechnik. Jetzt und zukünftig könne man die steigende Nachfrage nach Kunststoffteilen aus dem Markt wieder optimal bedienen. Schneider fertigt technische Kunststoffteile für die Automobilbranche, dem Maschinenbau sowie für die Verpackungs- und Sensortechnik.

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Roboter-Trio sorgt für Produktivität

Das Highlight des modernisierten Maschinenparks sind die drei innovativen Roboter. Der Vorteil der neuen vollautomatischen Fertigungszellen mit integriertem Knickarm-Roboter ist schnell erklärt: „Bisher haben wir im Zweischichtbetrieb montiert. Nun können wir drei Schichten am Tag fahren, das ergibt ein Kapazitätsplus von rund einem Drittel“, erklärt Reinhard Fendt, Betriebsleiter der Schneider Kunststofftechnik GmbH. Zwei der drei Robotermaschinen produzieren dabei Kunststoffteile für Kartuschen. „Bisher haben wir pro Tag rund 10.000 davon fertigen können. Die Roboter schaffen jetzt täglich bis zu 15.000 Stück“, so Fendt weiter. Die dritte Roboteranlage produziert Schlüssel und wurde speziell für den Auftrag eines Neukunden angeschafft. Pro Jahr fertigt diese Maschine 2,5 Millionen Schlüssel! So wie es aussehe, werde das voraussichtlich zehn Jahre lang so gehen.

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