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3D-Kunststoffdruck 3D-Druck mit Filament für heiße Materialien

| Redakteur: Simone Käfer

High Speed Extrusion (HSE) nennt Essentium sein additives Verfahren mit Filament. Zur neuen HSE-180-S-Reihe gehören Maschinen für niedrigere Verarbeitungstemperaturen (NT) und hohe (HT).

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Für die Additive Fertigung mit Kunststofffilamenten stellt Essentium zwei neue Maschinen vor. Sie verbarbeiten auch Hochtemperaturwerkstoffen.
Für die Additive Fertigung mit Kunststofffilamenten stellt Essentium zwei neue Maschinen vor. Sie verbarbeiten auch Hochtemperaturwerkstoffen.
(Bild: Essentium)

Die Düsentemperatur der HSE 180S HT von Essentium erreicht 550 °C und kann Materialien verarbeiten, die Temperaturen von 180°C standhalten, die Düse in der NT-Maschine arbeitet mit einer Aufschmelztemperatur von 450 °C. Geschwindigkeit, Festigkeit, Größe oder Wirtschaftlichkeit würden dabei nicht beeinträchtigen, erklärt der Hersteller. Außerdem würden die Closed-Loop-Maschinen selbst die Geschwindigkeit der Achsen und die Zuführrate des Filaments bestimmen.

Passend zu den Maschinen hat Essentium vier neue Materialien vorgestellt: PEEK, Hochtemperatur-Nylon (HTN), HTN-CF25 und HTN-Z (ESD-sicher). Laut des Unternehmens besitzen sie hohe chemische, Hitze- und Ermüdungsbeständigkeit sowie eine hohe Festigkeit für industrielle Anwendungen. Das Nylon hat einen Carbonanteil von 25 %.

Außerdem hat Essentium angekündigt, dass die 3D-Druck-Software Magics Essentials von Materialise nahtlos mit dem HSE-3D-Drucker zusammenarbeiten wird. Dies mache aus der Maschine eine offene und vollständige FFF-Plattform (Fused Filament Fabrication), die einen durchgängigen Workflow mit allen Funktionen biete. Ein weiteres Merkmal ist, dass die Seitenwände der Maschine abmontierbar sind, wodurch sie direkt in eine Produktionslinie integriert werden kann.

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