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Umsatz

3D Systems mit rückläufigen Quartalszahlen und Investition in Asien

| Redakteur: Simone Käfer

Mit einer solchen DEMP Factory 500 gehen 3D Systems und GF in China und Taiwan an den Markt.
Mit einer solchen DEMP Factory 500 gehen 3D Systems und GF in China und Taiwan an den Markt. (Bild: 3D Systems, GF)

Die Auftrags- und Umsatzzahlen von 3D Systems sind gesunken. Nun hat der 3D-Drucker-Hersteller aus den USA eine Zusammenarbeit mit GF Machining Solutions in Großchina angekündigt.

Seit 1. August 2019 können produzierende Unternehmen in China und Taiwan die unter dem Co-Branding von 3D Systems und GF Machining Solutions angebotenen, skalierbaren Produkte für die Additive Fertigung mit Metall exklusiv über GF Machining Solutions bestellen. Dazu gehören die DMP Factory 500 und 350 sowie die DMP Flex 350. Das Co-Branding-Angebot der beiden Unternehmen umfasst Software für verbessertes Teiledesign, 3D-Drucker, Werkstoffe, Funkenerosion (EDM), Fräsanlagen, Nachbearbeitungsverfahren und Dienstleistungen. „Hersteller in der Region China und Taiwan suchen nach Möglichkeiten, ihre Wettbewerbsposition durch Neugestaltung ihrer Produktionsabläufe zu sichern”, sagt Herbert Köck, Executive Vice President und Geschäftsführer Global Go To Market bei 3D Systems.

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Sinkender Umsatz bei 3D Systems

Kurz zuvor gab 3D Systems seine Quartalszahlen für das zweite Quartal 2019 bekannt. Der GAAP-Umsatz liegt bei 157,3 Mio. US-Dollar und damit rund 20 Mio. unter dem des zweiten Quartals 2018 (176,6 Mio. US-Dollar). Das Unternehmen verzeichnete im zweiten Quartal 2019 einen GAAP-Verlust von 0,21 US-Dollar pro Aktie im Vergleich zu einem GAAP-Verlust von 0,08 US-Dollar pro Aktie im zweiten Quartal 2018 und einen Non-GAAP-Ergebnis von 0,00 US-Dollar pro Aktie im zweiten Quartal 2019 im Vergleich zu 0,06 US-Dollar pro Aktie im zweiten Quartal 2018. „Wir sehen weiterhin eine starke Kundennachfrage nach unseren Kernprodukten und neuen Produkten und Lösungen”, kommentierte Vyomesh Joshi, President und CEO von 3D Systems, „aber wie erwartet, wurde das Umsatzwachstum von Jahr zu Jahr durch das Bestellverhalten eines großen Unternehmenskunden, die Verzögerung bei der Auslieferung von Factory Metal Systems im Zuge der technischen Verbesserungen und die schwächeren makroökonomischen Bedingungen in einigen Bereichen unseres Marktes beeinflusst.”

Das Unternehmen verzeichnete einen Anstieg des Absatzes von Druckern um 46,4 %, getrieben durch den Verkauf der Figure-4-Plattform. Der Umsatz mit 3D-Druckern sank im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres um 27,4 %. Das führt 3D Systems auf den im Jahresvergleich günstigen Zeitpunkt für Großaufträge von Unternehmenskunden und das schwächere makroindustrielle Umfeld zurück. Ohne die Auswirkungen der Auftragsentwicklung der Großkunden stieg der Umsatz im Bereich Healthcare Solutions im zweiten Quartal um 11,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Doch der Materialumsatz sank im zweiten Quartal um 8,5 %, die Abrufdienstleistungen um 12,4 % und die Software um 0,5 % im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres.

Weniger Ausgaben bei F&E

Im zweiten Quartal 2019 sanken die Betriebskosten nach GAAP um 1,5 % auf 92,5 Mio. US-Dollar gegenüber 93,9 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die GAAP SG&A-Kosten stiegen um 0,7 % auf 71,7 Millionen US-Dollar, einschließlich eines Vergleichs über 3,5 Mio. US-Dollar im zweiten Quartal 2019. Die F&E-Kosten nach GAAP sanken gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres um 8,4 % auf 20,8 Mio. US-Dollar. Das Unternehmen führt seine Kostensenkungspläne weiterhin durch. Als Ergebnis dieser Maßnahmen sanken die Non-GAAP-Betriebskosten um 9,3 % auf 71,7 Mio. US-Dollar gegenüber 79,0 Mio. US-Dollar im zweiten Quartal 2018. „Ich freue mich über die Fortschritte, die wir bei unserer Kostenstruktur machen, und wir werden uns auch in der zweiten Jahreshälfte auf weitere Reduktionsmöglichkeiten konzentrieren”, so Joshi weiter.

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