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3D Systems auf der Hannover Messe 2019

Von Prototypen bis Serienfertigung

| Redakteur: Simone Käfer

Beim Metalldrucker DMP Factory 350 bietet der US-amerikanische Hersteller 3D Systems ein integriertes Pulvermanagement mit an.
Beim Metalldrucker DMP Factory 350 bietet der US-amerikanische Hersteller 3D Systems ein integriertes Pulvermanagement mit an. (Bild: 3D Systems)

Mitgründer von 3D Systems ist Chuck Hull, Erfinder der Stereolithografie. Die US-Amerikaner stellen diese Woche einen 3D-Kunststoff- und zwei 3D-Metalldrucker aus.

Der Figure 4 Standalone ist eine 3D-Kunststoffdrucker von 3D Systems, der auf Prototyping und Kleinserien spezialisiert ist.
Der Figure 4 Standalone ist eine 3D-Kunststoffdrucker von 3D Systems, der auf Prototyping und Kleinserien spezialisiert ist. (Bild: 3D Systems)

Auf seinem Messestand zeigt 3D Systems den 3D-Drucker Figure 4 Standalone. Er ist eine kostengünstige Variante, um funktionale Prototypen herzustellen und für die Kleinserienfertigung. Die Maschine ermöglicht die iterative (schrittweise) Annäherung an ein Design innerhalb eines Tages bei funktionalen Prototypen und die Produktion kleiner Serien mit Druckgeschwindigkeiten bis 100 mm/h — mit der Wiederholbarkeit von CpK > 2 nach Six Sigma.

Die Kombination von Geschwindigkeit und Präzision in Verbindung mit einem lichtbasierten UV-Aushärteverfahren, das nicht mehr Stunden, wie bei einem hitzebasierten Aushärteprozess, sondern nur noch Minuten erfordert, ermöglicht einen ultraschnellen Durchsatz und eine schnelle Herstellungszeit. Der Baurum der Figure 4 Standalone eignet sich für Bauteile bis 124,8 mm × 70,2 mm × 196 mm.

Beim Metalldrucker DMP Factory 350 bietet der US-amerikanische Hersteller 3D Systems ein integriertes Pulvermanagement mit an.
Beim Metalldrucker DMP Factory 350 bietet der US-amerikanische Hersteller 3D Systems ein integriertes Pulvermanagement mit an. (Bild: 3D Systems)

Erweiterungen für den DMP-Metalldruck

Auch der DMP Flex 350 und der DMP Factory 350 sind diese Woche in Hannover vertreten. Dabei handelt es sich um die aktuellsten Ergänzungen der 3D-Metalldruck-Plattform DMP des US-amerikanischen Unternehmens. Die neuen Drucker sind für die Serienfertigung kritischer Komponenten in industriellen Anwendungen zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrtindustrie, im Gesundheitswesen und im Transportsektor konzipiert.

Der DMP Flex 350 – Nachfolger des 3D-Metalldruckers ProX DMP 320 – erlaubt eine effizientere Fertigung sehr dichter Teile aus reinem Metall, erklärt 3D Systems, und beinhaltet eine verbesserte Gasflusstechnik, die eine bessere, gleichmäßigere Teilequalität über den gesamten Baubereich hinweg gewährleisten soll. Außerdem ermögliche die gegenüber dem Vorgängermodell um 15 % verbesserte Druckproduktivität des DMP Flex 350 kürzere Entwicklungszeiten bei niedrigeren Gesamtbetriebskosten.

Zur Verbesserung der Bedienerfreundlichkeit in anspruchsvollen Produktionsumgebungen ist ein Upgrade des DMP Flex 350 auf den DMP Factory 350 möglich. Der DMP Factory 350 bietet die gleichen Merkmale und Vorzüge wie der DMP Flex 350 sowie ein integriertes Pulvermanagement.

3D Systems finden Sie in Halle 6, Stand K01

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