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Investition 87 Mio. Euro für Drohnen-Taxis

| Redakteur: Gary Huck

In Großstädten sind die Straßen oft verstopft. Ein Start-up will Abhilfe schaffen und den Personentransport in die Luft verlegen. DB Schenker scheint an das Konzept zu glauben.

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Jochen Thewes, CEO von Schenker, glaubt an das Transportkonzept von Volocopter.
Jochen Thewes, CEO von Schenker, glaubt an das Transportkonzept von Volocopter.
(Bild: DB Schenker)

DB Schenker ist dem Investorenkreis um Volocopter beigetreten. Das Unternehmen arbeitet daran, drohnenbasierte Flugtaxi- und Transportservices in Städten anzubieten. Die Series-C-Finanzierung ist mit dem neuen Investor laut dem Drohnenspezialisten auf 87 Mio. Euro angewachsen. Neben Schenker sind noch die Mitsui Sumitomo Insurance Group, MS&AD Ventures und Translink Capital dem Investorenkreis beigetreten. Mit dieser Finanzierungsrunde will das Start-up die Zertifizierung seiner Volocity-Drohne voranbringen, weitere Branchenexperten einstellen und die Volodrone zur Marktreife führen.

Zum Abschluss der C-Series-Finanzierung hat das Start-up mehrere neue Mitglieder in seinen Unternehmensbeirat berufen: Yifan Li, Vice President von Geely Auto, Jochen Thewes, CEO von DB Schenker, Dr. Dieter Zetsche, ehemaliger Vorstand von Daimler, und Martin Hubschneider, Gründer von CAS Software. Nach Angaben von Stefan Klocke, Chairman von Volocopter sollen diese Industrieexperten das Unternehmen bei der strategischen Weiterentwicklung unterstützen und bei der Vorbereitung eines möglichen Börsengangs beraten.

Den Reifegrad seiner Flugzeuge konnte das Unternehmen vor Kurzem bei öffentlichen Flügen am Flughafen Helsinki, in Stuttgart und über die Marina Bay in Singapur unter Beweis stellen. Im September 2019 wurde außerdem die Schwerlastdrohne Volodrone vorgestellt. Mit diesem Projekt will das Start-up in den Bereichen Logistik, Landwirtschaft, öffentliche Versorgung und Infrastruktur Fuß fassen.

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