Hybride Fertigung Additiv und subtraktiv mit einer Maschine fertigen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Kunststoffbauteile schnell und kostengünstig herstellen und dabei hochwertige Oberflächen und exakte Messtoleranzen liefern: Hans Weber Maschinenfabrik und Reichenbacher Hamuel haben für solche Fälle eine Anlage entwickelt, die Bauteile erst additiv fertigt und diese anschließend auf Maß fräst.

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Die Hybridmaschine von Weber Additive und Reichenbacher während des Druckprozesses.
Die Hybridmaschine von Weber Additive und Reichenbacher während des Druckprozesses.
(Bild: Weber)

Auf Basis von digitalen 3D-Konstruktionsdaten lassen sich im Direkt-Extrusions-Verfahren komplexe und großvolumige Bauteile mit geringem Materialeinsatz und auch in kleinen Losgrößen schnell und kostengünstig herstellen. Wenn dazu hohe Oberflächengüten und exakte Messtoleranzen gefragt sind, ist zusätzlich das CNC-Fräsen nötig. Bisher waren dazu mehrere Anlagen notwendig. Die neu entwickelte Maschine kann nun beides.

Während die Hans Weber Maschinenfabrik ihre Expertise im Bereich der Extrudertechnologie eingebracht hat, war Reichenbacher Hamuel für den CNC-Fräsbearbeitungbereich zuständig. Die Bandbreite der einsetzbaren Werkstoffe reicht von weichen thermoplastischen Elastomeren (TPEs) bis hin zu Materialien mit Kohlenstofffaser bzw. Glasfaser hochgefüllten Granulaten (CF/GF).

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