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Qualität Additive Fertigung bei KSB im Audit von TÜV Süd

| Redakteur: Simone Käfer

Dass seine Produkte aus dem 3D-Drucker offiziellen Standards gerecht werden, lässt sich Pumpenhersteller KSB derzeit von TÜV Süd bestätigen.

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Bei Pumpenhersteller KSB prüft TÜV Süd den Prozess der Additiven Fertigung.
Bei Pumpenhersteller KSB prüft TÜV Süd den Prozess der Additiven Fertigung.
(Bild: geralt, pixabay)

TÜV Süd ist dabei KSB als ersten Hersteller für das additive Fertigen von Werkstoffen und Halbzeugen unter Verwendung eines QM-Systems nach DGR 2014/68/EU zu zertifiziert. Grundlage dafür ist ein neues Zertifizierungsprogramm, das die Anforderungen der Druckgeräterichtlinie und die EN 13445-4 für Werkstoffe berücksichtigt. In einem Vor-Ort Audit haben die Mitarbeiter von TÜV Süd Industrie Service die Prozesse und die Qualitätssicherung, die KSB zum Herstellen von additiv gefertigten Bauteilen nutzt, überprüft. Gunther Kuhn von TÜV Süd geht davon aus, dass der komplette Zertifizierungsprozess nach dem erfolgreichen Audit in etwa zwei Monaten abgeschlossen sein wird.

„In die Entwicklung des Zertifizierungsprogrammes haben wir nicht nur die Anforderungen der Druckgeräterichtlinie und die normativen Vorgaben für unbefeuerte Druckbehälter, sondern auch unsere eigenen, sehr umfangreichen Erfahrungen aus den Bereichen Werkstoffe und Schweißtechnik eingebracht“, sagt Kuhn. Er leitet das Produktmanagement im Geschäftsfeld Anlagensicherheit bei TÜV Süd Industrie Service. Damit soll die Qualität der Prozesse bei der Additiven Fertigung von Druckgeräten zuverlässig bewert- und zertifizierbar sein.

Das Zertifizierungsprogramm wurde in einem Pilot-Audit bei KSB zum ersten Mal erfolgreich umgesetzt. Der Anbietern von Pumpen und Armaturen druckt mit einer Komplettlösungen in der metallbasierten Additiven Fertigung unter Anwendung eines Pulverbettverfahrens. „Neben modernster Technik und Ausrüstung haben wir die Fachkompetenz für Werkstoffe und den gesamten additiven Fertigungsprozess mit Edelstählen, Nickelbasislegierungen und anderen vorwiegend eisenbasierten Metallpulvern“, sagt Dr. Alexander Böhm, Leiter Werkstofftechnik/Additive Fertigung bei KSB. Das Additive Fertigungszentrum von KSB in Pegnitz verfügt laut KSB über voll ausgestattete Produktionseinrichtungen und eine der weltweit größten Anlagen für metallbasierte additive Fertigung im Pulverbettverfahren.

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