Zerspanungstechnik Aluminium-Gabelbrücken effizient bearbeiten

Autor / Redakteur: Thomas Trendle / Bernhard Kuttkat

Auf einem Vier-Achs-Bearbeitungszentrum werden Gabelbrücken aus hochfestem Aluminium in zwei oder drei Aufspannungen gefertigt. Werkstückspezifische Vorrichtungen, teilweise als fünfte Achse ausgeführt, und Sonderwerkzeuge reduzieren die Rüst- und Nebenzeiten.

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Außer Komponenten für den Maschinenbau fertigt die Trentho GmbH & Co. KG in Breisach auch Motorradkomponenten wie Bremsscheiben aus AISI 1,4021, Bremssättel, Gabelbrücken und Fußrastenanlagen aus hochfestem Aluminium, zum Beispiel aus AlZnMgCu0,5, das eine mit Stahl vergleichbare Zugfestigkeit besitzt.

Aluminium-Gabelbrücken sind bearbeitungsintensiv

Besonders Gabelbrücken sind ein sehr bearbeitungsintensives Produkt, das sehr hohen Belastungen ausgesetzt ist. Die meisten von Trentho hergestellten Gabelbrücken werden in sogenannte Superbikes eingebaut. Der Grund dafür ist sowohl ergonomisch (bessere Sitzposition) als auch optisch bedingt.

Die Gabelbrücken werden spanend gefertigt. Der Werkstoff ist eine Aluminiumlegierung (AlCuMg1). Der Zuschnitt erfolgt von Platten mit Abmessungen von 4000 mm × 5000 mm und wird auftragsbezogen von zertifizierten deutschen Unternehmen geliefert.

Gabelbrücken aus Aluminiumblöcken auf Vier-Achs-Bearbeitungszentrum gefertigt

Aus den zugeschnittenen Aluminiumblöcken werden die Gabelbrücken komplett in zwei bis drei Aufspannungen auf einem Vier-Achs-Bearbeitungszentrum gefertigt (Bild 2 – siehe Bildergalerie). Die von den Kunden geforderten Toleranzen betragen ±0,01 mm.

Bei der Zerspanung von hochfestem Aluminium ist es wichtig, die richtigen Werkzeuge einzusetzen. Weil es sich bei den Gabelbrücken um Sichtteile handelt, müssen die Gabelbrücken eine fett- und kratzerfreie Oberfläche haben (Bild 3).

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