Automatisierung Praxistest für Fahrzeugbewegungen unter Logistikbedingungen abgeschlossen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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In Emden haben Volkswagen, die Deutsche Telekom, Unikie und das Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Uni Bremen (BIBA) jetzt über zwei Jahre lang automatisierte Fahrzeugbewegungen unter realen Logistikbedingungen erprobt.

Automatisierte Fahrzeuglogistik im Praxistest: In Emden haben Volkswagen, die Telekom, Unikie und das BIBA ihr Innovationsprojekt abgeschlossen.(Bild:  VW)
Automatisierte Fahrzeuglogistik im Praxistest: In Emden haben Volkswagen, die Telekom, Unikie und das BIBA ihr Innovationsprojekt abgeschlossen.
(Bild: VW)

Im jetzt abgeschlossenen Projekt „AutoLog“ sind Volkswagen, die Deutsche Telekom, das finnische Technologieunternehmen Unikie sowie das Bremer Institut für Produktion und Logistik auf einem Testfeld in unmittelbarer Nähe des Emdener Hafens der Frage auf den Grund gegangen, wie sich Fahrzeuge auf Logistikflächen automatisiert bewegen und sicher in bestehende Abläufe integrieren lassen. Das Projekt habe gezeigt, welches Potenzial automatisiertes Fahren für die Logistik von Volkswagen hat. Entscheidend für den Autobauer sei, neue Technologien nicht nur unter Laborbedingungen zu entwickeln, sondern ihre Praxistauglichkeit dort zu erproben, wo die Logistik von VW täglich stattfindet.

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir in Emden wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen, wie sich Fahrzeugbewegungen künftig intelligenter automatisieren und Logistikprozesse weiterentwickeln lassen.

Christian Vollmer, Mitglied des Volkswagen-Markenvorstands für Produktion und Logistik

Ein besonderer Projektschwerpunkt habe, wie es heißt, auf dem Zusammenspiel von automatisiert fahrenden und manuell gesteuerten Fahrzeugen im laufenden Logistibetrieb gelegen. Dazu hat das „AutoLog“-Projekt mehrere Bausteine technologisch zu einem integrierten System für die automatisierte Fahrzeuglogistik verbunden.

5G-Netz um Zusatzfunktionen ergänzt

Die Unikie Marshalling Solution (UMS) übernimmt die übergreifende Steuerung und Koordination der Fahrzeuge. Dafür müssen Fahrzeugtechnik, Umgebungserfassung, Kommunikationsinfrastruktur und Logistiksoftware zuverlässig zusammenarbeiten. Für die Kommunikation zwischen dem System und den Fahrzeugen nutzt das Projekt das öffentliche 5G-Netz der Deutschen Telekom, das für die Anforderungen der Anwendung um zusätzliche Funktionen ergänzt wurde. Das UMS wird auf einem Edge-Cloud-System betrieben.

Laut Klaus Werner, Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom Deutschland, zeige „AutoLog“, wie eine industriereife Konnektivität das digitale Rückgrat für automatisierte Prozesse entlang der Fahrzeuglogistik bilden könne. „Das Zusammenspiel von latenzarmer, verlässlicher Konnektivität, Edge-Infrastruktur und intelligenter Fahrzeugsteuerung schafft die technische Grundlage, um die automatisierte Fahrzeugdistribution vom Bandende über Schiene und Schiff bis zum Endkunden zu skalieren“, so der Telekom-Manager.

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