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Spring Technologies CAD/CAM-Verbund mit NC-Simulation spart Zeit bei komplexer Fertigung

Autor / Redakteur: Nicola Hauptmann / Stefanie Michel

Ein Hersteller medizintechnischer Instrumente steht regelmäßig vor der Herausforderung, kundenspezifische Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Durch einen durchgehenden CAD/CAM-Verbund mit NC-Simulation spart er jetzt viel Zeit in der Entwicklung und Produktion.

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Ein durchgehender CAD/CAM-Verbund mit Ncsimul Machine spart bei Brasseler 26 % Zeit in der Ent­wicklung und Umsetzung neuer Produkte.
Ein durchgehender CAD/CAM-Verbund mit Ncsimul Machine spart bei Brasseler 26 % Zeit in der Ent­wicklung und Umsetzung neuer Produkte.
(Bild: Gebr. Brasseler)

Gebr. Brasseler, führender Hersteller von rotierenden Dentalsystemen sowie anderem medizintechnischen Instrumentarium, hat seine Produktentwicklung und Fertigung in einem durchgehenden CAD/CAM-Prozess vernetzt. Mit Ncsimul Machine nutzt das Unternehmen seither eine einheitliche Simulationslösung – auch für anspruchsvolle Werkzeugmaschinen und Mehrachs-Langdrehmaschinen. Der entscheidende Pluspunkt der Software: Die Simulation basiert direkt auf dem NC-Code, nur so können auch die im Postprozessor gespeicherten, komplexen Fertigungsinformationen in die Simulation perfekt mit einfließen.

Filigrane Bohrer, hauchfeine Bürsten, komplexe Verzahnungsgeometrien – das ist die Welt der Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG. Mit seinen über 10.000 Produkten der Marke Komet gehört das global agierende Familienunternehmen zu den weltweit führenden Herstellern von rotierenden Instrumenten und Systemen für die Human- und Zahnmedizin. Produziert wird am Standort Lemgo, in erster Linie für Kunden aus dem Dentalbereich; außerdem gehören medizinische Instrumente (Medical) sowie zunehmend auch kundenspezifische Produkte im Geschäftsbereich custom made zum Produktportfolio. Qualität, Präzision und Innovation prägen das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1923. Die Herstellung im Miniaturmaßstab erfordert große Sorgfalt und Genauigkeit und stellt daher höchste Ansprüche an die eingesetzten Maschinen und Bearbeitungsprogramme.

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Aufbau einer übergreifenden CAD/CAM-Plattform für Entwicklung und Fertigung

Als innovationsgetriebenes Unternehmen steht Brasseler regelmäßig vor der Herausforderung, immer wieder neue, häufig kundenspezifische Produkte zu entwickeln und in die Produktion zu überführen. Bis vor wenigen Jahren war das ein iterativer, oft aufreibender und zeitaufwendiger Prozess. Es bestand der klassische Medienbruch zwischen Produktentwicklung und Fertigung, die jeweils eigene Systeme verwendeten. Die Entwürfe wurden mit unterschiedlichen Softwaresystemen erstellt. Auch in der Fertigung gab es keine einheitliche NC-Lösung. Nur in einigen Fällen konnte auf herstellerseitige Lösungen mit leistungsfähiger Programmiersoftware und integrierter Simulation zurückgegriffen werden; häufig aber musste der NC-Code selbst geschrieben und dann auf der Maschine getestet werden. Die betreffenden Maschinen fielen dann relativ lange für die Produktion aus – zu kostspielig und zeitaufwendig, befand man bei Brasseler.

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