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Der Wettbewerbs- und Preisdruck in der Windindustrie steigt. Für die weitere Entwicklung der Branche ist die Senkung der Cost of Energy (CoE) entscheidend. Hersteller müssen deshalb kontinuierlich die Performance ihrer Anlagen optimieren, ohne dabei deren Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen. Bosch Rexroth bietet daher Condition-Monitoring-System und ein umfassendes Serviceangebot an, das die Zuverlässigkeit von Windkraftanlagen steigert und damit die CoE senkt. Das Unternehmen präsentiert seine Produkte auf der Husum Windenergy in Halle 3, Stand 3D12.
Mit Bosch Rexroth die Performance von Windkraftanlagen steigern
Werden Schwingungen reduziert sowie das Getriebe optimal ausgelegt, erhöht sich die Lebensdauer einer Windkraftanlage und trägt damit zu einer Senkung der CoE bei. Bosch Rexroth setzt hierfür umfangreiche Simulationen ein, die das Unternehmen auf Basis seiner langjährigen Branchenkenntnis entwickelt hat. Angefangen von der Systemebene, über die Mehrkörpersimulation bis hin zu Finite-Elemente-Modellen helfen diese dem Anlagenhersteller, die Anlagenperformance weiter zu steigern, ohne die Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen.
Erfahrungen bei Simulation und Auslegung fließen auch in neue Getriebegenerationen ein. Mit dem Differenzialgetriebe Redulus GPV-D von Rexroth steht Herstellern eine zuverlässige Getriebelösung zur Verfügung. Auf Wunsch wird das Getriebe werkseitig mit einem optimal abgestimmten Kühlfiltersystem von Bosch Rexroth ausgerüstet. Das reduziert die Installations- und damit die Gesamtkosten beim Anlagenhersteller, so das Unternehmen.
E-Pitch sorgt für maximale Sicherheit und Verfügbarkeit
Auch das Thema Sicherheit spielt bei der Entwicklung neuer Anlagenkonzepte eine wichtige Rolle. Gemäß Risikoanalyse nach EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EC beziehungsweise EN ISO 13849-1 wird in Europa für die Zertifizierung neuer Windkraftanlagen künftig „Sicherheitslevel 2“ für sicherheitsrelevante Funktionen gefordert. Mit dem patentierten Sicherheitswechselrichter im Pitchsystem von Rexroth ist bei Umrichterausfall erstmals eine Notfahrt auch mit AC-Motoren möglich. Dies soll künftig die Forderungen der Norm erfüllen. Spezialkabel mit blitzstromtragfähigem Außenschirm und innenliegendem EMV-Geflecht schützen die Anlage zusätzlich vor induzierten Spannungen infolge indirekter Blitzeinschläge.
Ferner führte bei bisherigen Lösungen der Ausfall eines Umrichters zur Abschaltung der Anlage, da die Einzelsysteme nicht gekoppelt sind. Aufgrund der intelligenten Vernetzung der Elektronik kann nun ein intakter Umrichter die Regelfunktion für den Antrieb einer anderen Achse übernehmen. Mit diesen Optionen – Sicherheitswechselrichter, Umrichter-Patenbetrieb sowie Blitzschutz- und EMV-Konzept – steigern Hersteller nach Angaben von Bosch Rexroth nachhaltig die Sicherheit und damit auch die Verfügbarkeit ihrer Windkraftanlage.
Lifecycle-Monitoring und Service minimieren Stillstandszeiten
Nicht nur in der Entwicklung, sondern auch im laufenden Betrieb gibt es effektive Stellgrößen, um die Zuverlässigkeit von Windkraftanlagen zu steigern und damit die CoE zu senken. Mit zunehmender Größe der Windkraftanlage kommt dem Condition Monitoring eine wachsende Bedeutung zu. Lifecycle-Monitoring unterstützt Windparkbetreiber dabei, Stillstandszeiten zu minimieren. So erkennt und verfolgt der Anlagenbetreiber mit dem Überwachungssystem Bladecontrol von Bosch Rexroth Schäden an Rotorblättern bereits in einem frühen Stadium. Bei einem spontanen Schadensereignis kann die Anlage automatisch abgeschaltet werden. Eine Eisdetektion erfasst den tatsächlichen Eisansatz an den Rotorblättern. Ebenso kann der Betreiber das System für einen automatischen Wiederanlauf nutzen. Damit sollen Produktionsausfallzeiten deutlich reduziert werden können.
Mit einem umfassenden Serviceangebot, von der präventive Wartung und Überwachung, bis hin zu einem Fieldservice, Originalersatzteilen, Training und einem Getriebepool unterstützt Bosch Rexroth zusätzlich die Steigerung der Effizienz und Verfügbarkeit der Windkraftanlage.
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