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Husum Windenergy 2012

Die Neuheiten der Husum Windenergy 2012

| Autor / Redakteur: Stefanie Michel, Reinhold Schäfer und Stéphane Itasse / Stefanie Michel

(Bild: Michel)

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Vom 18. bis 22. September 2012 wird sich die Windenergiebranche erneut zur weltweit größten Windenergiemesse in Husum treffen. In diesem – fortlaufen aktualisierten – Artikel stellt die MM-Redaktion eine Auswahl der wichtigsten Neuheiten und Innovationen vor.

Auf der längst ausgebuchten Husum Windenergy werden sich 2012 etwa 1200 internationale Unternehmen präsentieren – darunter viele Zulieferer, die ihre Neuentwicklungen erstmals einem breiten Publikum präsentieren. Wie bereits der Vorstandsvorsitzenden des Messeveranstalters Vensys, Jürgen Rinck, sagte: „Wir schätzen besonders die optimistische, fröhliche und mitreißende Stimmung der Husum Windenergy, die wohl die beste Basis für die Präsentation erfolgreicher Projekte ist.“

Moog: Software verbessert Effizienz und senkt Servicekosten von Windturbinen

Moog stellt auf der Husum Windenergy in Halle 8, Stand 8B18 seine neue Remote-Terminal-Software für Pitchsysteme vor. Damit können die Betreiber und Hersteller den Betrieb des Pitchsystems überwachen und einen genauen Überblick über die Funktion des Systems erhalten, was für die Effizienz und Sicherheit von Windturbinen entscheidend ist.

Auf die neue Remote-Terminal-Software können die Moog-Techniker und das Servicepersonal des Kunden gleichermaßen mit einer grafischen Benutzeroberfläche zugreifen. Mit ihr können die Benutzer aus der Ferne potenzielle Betriebsprobleme im Pitchsystem diagnostizieren und korrigierend eingreifen.

Die Statusanzeige des Pitchsystems wurde für die spezifischen Serviceanforderungen des Kunden konzipiert. Der Parametereditor bietet einen kompletten Datensatz und geschützten Zugriff auf wichtige Parameter in der Steuersoftware des Pitchsystems. Aufgrund der integrierten Funktionen zur Zustandsüberwachung soll eine frühe Diagnose potenzieller Probleme möglich sein. Das ist unentbehrlich, um die Ausfallzeiten der Turbinen zu senken. Mit dem Tool können die Betreiber für eine effektive und zielgerichtete Wartung auch die Instandhaltung vor Ort besser planen. Software-Updates lassen sich ebenfalls aus der Ferne ausführen.

Windturbinen an schwer zugänglichen Orten benötigen Fernzugriff

„Viele Windturbinen befinden sich an für die Servicemitarbeiter schwer zugänglichen Orten. Darum ist unbedingt ein Fernzugriff für kritische Überwachungs- und Steuerfunktionen erforderlich“, sagt Tobias Rösmann, R&D Manager bei Moog in Unna. „Dank der neuen Pitch-Remote-Terminal-Software für Windturbinen können unsere Kunden betriebliche Analysen und Überwachungen auf der Basis von aktuellen Anlagendaten durchführen. Zeitaufwendige und kostenintensive Instandhaltungsbesuche vor Ort sind nicht mehr erforderlich. Das ist ein wichtiger Beitrag, um die Energiekosten der Windkraft zu senken.“

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