Messenachbericht SPS

Die Automatisierung wird digital – 10 SPS-Highlights

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Selbstlernende KI-Kamera erkennt zuverlässig Gut- und Schlechtteile

Bildverarbeitung in Echtzeit direkt an der Linie: AI-Kamera TIV mit leistungsstarken KI-Tools für anspruchsvolle Aufgaben.(Bild:  Turck GmbH)
Bildverarbeitung in Echtzeit direkt an der Linie: AI-Kamera TIV mit leistungsstarken KI-Tools für anspruchsvolle Aufgaben.
(Bild: Turck GmbH)

Mit seiner neuen KI-Kamera TIV verspricht Turck einen Paradigmenwechsel in der industriellen Bildverarbeitung: Statt aufwendiger Programmierung genügt es, die intelligente Kamera mit wenigen Beispielbildern zu trainieren. Die TIV (Turck Intelligent Vision) lernt Muster und Unterschiede selbstständig und erkennt zuverlässig Gut- und Schlechtteile oder verschiedene Klassen. Das Training und die Ausführung der neuronalen Netze erfolgen direkt auf der Kamera, unterstützt von einem leistungsstarken 12-Megapixel-Global-Shutter-Sensor (Sony Pregius S, 4. Generation) und einer Nvidia Jetson Nano-GPU mit 4 Gigabyte RAM. Die Bildverarbeitung läuft in Echtzeit auf dem Gerät.

Mit vier vorinstallierten KI-Apps – Difference Check, Classifier, Detector und Code Scan – deckt die TIV12MG-Q110N zentrale Aufgaben der industriellen Bildverarbeitung ab: von der Vollständigkeitskontrolle über die Klassifizierung bis zur Objektdetektion und 1D/2D-Code-Erkennung. Die Kamera erkennt und bewertet Prüfbereiche separat, liefert Koordinaten, Confidence Scores und IO/NIO-Signale direkt an SPS oder IT-Systeme. Dank C-Mount-Anschluss lassen sich gängige Objektive flexibel einsetzen; ein optionaler Schutztubus bringt das System auf Schutzart IP67. Die gesamte Steuerung, Beleuchtungstechnik, Sensorik und Energieversorgung ist dezentral und robust ausgeführt – ideal für den Einsatz direkt an der Linie.

Die Bedienung erfolgt intuitiv über den Webbrowser. Die Integration in die Turck Automation Suite (TAS) erleichtert das Gerätemanagement sowie die Einbindung in digitale Wartungs- und Monitoringprozesse. Über M12-Anschlüsse für Strom, Netzwerk, Trigger und I/O lässt sich die Kamera flexibel in bestehende Anlagen integrieren. On-Premise-Betrieb, übertragbare Datensätze und neuronale Netze ermöglichen skalierbare Rollouts ohne zusätzliche Edge-Hardware oder Lizenzkosten.

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