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Bei Grün ist alles in Ordnung
Internetnutzer kennen digitale Zertifikate meist von der Adresszeile ihres Internetbrowsers, und zwar in Form von sogenannten Transport-Layer-Security-Zertifikaten (TLS-Zertifikaten). Die Adresszeile färbt sich grün, wenn die Eigentümerschaft einer Webseite vertrauenswürdig nachgewiesen werden kann – also beispielsweise bestätigt wird, dass die bei einem Online-Banking-Kunden angezeigte Webseite einer Bank tatsächlich die echte Seite der Bank ist.
Vertrauensdiensteanbieter wie D-Trust prüfen die Zuordnung der Webseite und die Existenz des Eigentümers anhand vertrauenswürdiger Quellen wie des Handelsregisters. Der Internetbrowser des Users prüft zwei Dinge: ob das Zertifikat der Webseite von einem vertrauenswürdigen Dienst ausgestellt wurde und ob es noch gültig ist. Nur wenn alle Prüfungen erfolgreich waren, wird die Browserzeile auf Grün gestellt, also Vertrauenswürdigkeit signalisiert. Auf diese Weise können Phishing-Angriffe vermieden werden.
Die Bundesdruckerei auf der Cebit
Um digitale Zertifikate zu erstellen, zu verwalten und zu prüfen, brauchen Organisationen eine Public-Key-Infrastruktur (PKI). Aufbau und Betrieb eines derartigen eigenen IT-Systems sind komplex und aufwändig. Zudem sind selbst erstellte Zertifikate außerhalb der Organisation nicht anerkannt – also für die vernetzte Industrie und andere Anwendungen kaum verwendbar. Viele Mittelständler verzichten daher auf die Nutzung starker Kryptografie.
Auf der Cebit 2016 (Halle 7, Stand C18) präsentiert die Bundesdruckerei ihr neues Cloud-Angebot „PKI-as-a-Service“. Damit können kleine und mittelgroße Organisationen mit geringem Aufwand hochsichere TLS-, Verschlüsselungs-, Signatur- und Authentifizierungslösungen nutzen. Statt viel Zeit und Geld in eine eigene PKI zu investieren, binden Kunden bestehende Infrastrukturen einfach über Standardschnittstellen an die PKI der Bundesdruckerei an. Sie profitieren quasi auf Knopfdruck von der Erfahrung der Bundesdruckerei. „Die Bundesdruckerei ist einer der größten Herausgeber sicherer elektronischer Identitäten in Europa.
Aufgrund ihrer unabhängigen Rolle und anerkannten Expertise schaffen unsere Zertifikate auch bei externen Geschäftspartnern hohes Vertrauen“, so Hamann.
Zertifikate für elektronische Identitäten können einfach und sicher bei D-Trust erstellt so-wie manuell oder automatisiert bezogen werden. Über einen integrierten Prüfdienst können Anwendungen und Geschäftspartner jederzeit die Echtheit und Gültigkeit der Zertifikate überprüfen. Die Zertifikate sind weltweit anerkannt und können inhaltlich den Bedürfnissen der Kunden angepasst werden. Für höchste Sicherheit durch Zweifaktor-Authentifizierung erlaubt „PKI-as-a-Service“ zudem die einfache Personalisierung von Hardwaretoken: von Smartcards bis zu drahtlosen NFC-/Bluetooth-Token für mobile Anwendungen.
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