Drucken statt rumdrucksen

Ukrainische Freiwillige drucken kriegswichtige Bauteile in Deutschland

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Auch dem Sanitätswesen helfen gedruckte Bauteile

Die deutschen Freiwilligen dürfen bei Drukarmija also längst nicht alles drucken, was gehen kann. So vergeben man etwa keine Aufträge ins Ausland für Teile, die theoretisch als Waffen eingestuft werden könnten. Denn das könnte Ärger mit dem deutschen Kriegswaffen-Kontrollgesetz heraufbeschwören. Deswegen würden laut offizieller Auskunft Plastikteile für Waffen und Munition direkt in der Ukraine gedruckt. Dagegen stammten etwa additiv gefertigte Munitionsattrappen zu Lehrzwecken durchaus aus Deutschland. Dazu gehörten Panzerminen oder die berühmt-berüchtigte, tückische Streumunition mit bunten Plastikflügeln, zu deren Opfern oft Kinder gehören, weil sie aussieht wie Spielzeug. Die Attrappen sollen dabei helfen, dass Kinder so etwas liegenlassen. Modelle menschlicher Knochen, damit Suchmannschaften auf den Schlachtfeldern etwas zum Vergleichen haben, gehören seit Kurzem auch dazu. Und Soldaten, die Gliedmaßen verloren haben, bekommen etwa Schoner für ihre Prothesen. Für das Münchener Projekt Energy for Ukraine druckt man außerdem Plastikgriffe für Venensucher. Unter Rotlicht können die Sanitäter dann auch im Dunkeln die Venen finden.

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