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Mit diesen Daten konstruiert Schimpke eine projektspezifische Kühlanlage (Bild 1), die unabhängig von den jeweiligen Umgebungsbedingungen für gleichmäßige Temperatur von Werkstück und Werkzeug sorgt. In vielen Fällen wird auch der Antrieb in die Kühlung einbezogen. Für die exakte Regelung des Temperaturniveaus sorgen elektrische beziehungsweise – je nach Kundenwunsch – elektronische Regelkreise, in die unter anderem Pumpen, Ventile, Druckschalter und Sensoren einbezogen sind (Bild 2).
Konstrukteure verantworten über alle Gewerke hinweg je ein Projekt
In der arbeitsteiligen Welt des Maschinenbaus leistet sich die Schimpke GmbH eine Besonderheit. Jeder der drei Konstrukteure verantwortet – über alle Gewerke hinweg – jeweils ein komplettes Projekt. Auf diese Weise entsteht eine Anlage aus einem Guss, bei der Verfahrenstechnik und Elektronik exakt aufeinander abgestimmt sind. Auch die Auslegung der Kühlung mit einer selbst entwickelten Software gehört zu den Aufgaben, die die Konstrukteure übernehmen.
Zur gewerkeübergreifenden Konstruktion passt eine ebensolche CAD-Infrastruktur, und die hat Schimpke seit drei Jahren mit der Eplan-Plattform realisiert. Bereits seit vielen Jahren arbeitet man bei Schimpke mit dem CAE-System Eplan, das immer auf aktuellem Stand gehalten wurde. Frühzeitig hat man das damalige Fluid-Plan (heute Eplan Fluid) hinzu genommen, weil die enge Verbindung von Elektro- und Fluidtechnik auf der Konstruktionsebene eine große Arbeitserleichterung bedeutet.
Änderungen auf einer Ebene wirken sich jeweils auch auf die andere aus
Deshalb war man auch sofort überzeugt, als Eplan vor gut drei Jahren die neue Plattform vorstellte, bei der Eplan Electric P8 und Eplan Fluid eine gemeinsame Datenbasis nutzen. Die Schimpke-Konstrukteure sehen die Elektro- und Fluidtechnik als zwei Seiten derselben Konstruktion (Bild 3). Änderungen auf der einen Ebene haben logischerweise direkte Auswirkungen auf die andere. Mit der Eplan-Plattform werden diese Auswirkungen automatisch auf die jeweils andere Ebene übertragen. Das trägt dazu bei, Fehler zu vermeiden – und es beschleunigt die Konstruktion.
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