Kühlanlagen-Konstruktion

Durchgängiges CAD bietet Versorgungstechnik aus einem Guss

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Das Prinzip der Variantenkonstruktion mit Makros spart viel Zeit

Um Zeit zu sparen und auf bewährte Konstruktionen zurückzugreifen, arbeiten die Konstrukteure zumeist nach dem Prinzip der Variantenkonstruktion. Dabei nutzen sie Module, die als Makros abgelegt sind. Zwar hatte man bereits im Vorgängersystem Eplan 5.70 schon Makros verwendet – seit Eplan Electric P8 zum Einsatz kommt, werden die Makros noch intensiver genutzt, weil ihre Handhabung jetzt vielfältiger und komfortabler ist (Bild 4).

Zum Beispiel sind Module wie Energieeinspeisung, Motorabzweig, Netzteil und Drehzahlregelung als Makros hinterlegt. Der Konstrukteur muss die Makros nur aufrufen, die jeweilige Leistung definieren und die Betriebsmittelkennzeichnung anpassen. Die Datenbank enthält diese Module jeweils in den benötigten Leistungsklassen. Die Pflege dieser Datenbank erfordert zwar einen gewissen Aufwand, der sich aber lohnt: Nach eigenen Aussagen spart Schimpke dadurch Zeit bei jedem einzelnen Projekt. Aus diesem Grund hat man kürzlich auch sämtliche Profibus-Module, die man in den Konstruktionen einsetzt, in die Datenbank eingepflegt.

Ebenso einfach geht die fluidtechnische Konstruktion mit Eplan Fluid vonstatten. Das System erzeugt beispielsweise sämtliche Verbindungen automatisch und versieht dabei jede verwendete Komponente mit logischen Eigenschaften. In der Artikelverwaltung wiederum sind die technischen Daten der Komponenten wie Durchmesser, Betriebsdruck oder Durchflussmenge hinterlegt – damit erhält die Konstruktion eine systematischere Grundlage und der Konstrukteur muss die Daten nicht in der Dokumentation des Herstellers nachschlagen.

Für Schimpke besonders vorteilhaft ist die verbesserte Makrotechnologie von Eplan Fluid, mit der sich auch auf der fluidtechnischen Ebene ganze Teilschaltungen speichern lassen. Das vereinfacht die Variantenkonstruktion ganz wesentlich.

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