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Veranstaltung

EAM – Additive Fertigung für Einsteiger und Erfahrungssuchende

| Autor: Simone Käfer

Sahra Puttner ist Projektleiterin der EAM und sprach mit MM Maschinenmarkt über das Multi-Location-Konzept.
Sahra Puttner ist Projektleiterin der EAM und sprach mit MM Maschinenmarkt über das Multi-Location-Konzept. (Bild: Messe Augsburg)

Die EAM (Experience Additive Manufacturing) lockt an Additiver Fertigung Interessierte mit einem Multi-Location-Konzept. Was genau die Messe bietet, haben wir die Projektleiterin Sarah Puttner gefragt.

Es gibt bereits zwei bekannte und erfolgreiche Messen zur Additiven Fertigung in Deutschland. Warum sollte ein Besucher zu Ihnen nach Augsburg kommen?

Viele Unternehmen sind noch dabei, Additive Fertigung zu verstehen und zu begreifen. Hier setzt die EAM an: Sie bietet anwendungsorientierte und praxisnahe Antworten und Lösungen, wie diese Zukunftstechnik vernünftig und für das Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann, und erklärt die neuen Chancen und Möglichkeiten, wie Fertigungsverfahren im Unternehmen durch AM beeinflusst werden und somit auch der Produktionsprozess positiv verändert werden kann. Außerdem schafft es die EAM, den Markt transparent und übersichtlich abzubilden. Es gibt die Aufteilung in Pre-, In- und Post-Process, um gezielt auf einzelne Prozessschritte eingehen zu können. Sie ist eine Plattform für alle, ob große Anlagenhersteller, Start-ups oder Dienstleister, alle kommunizieren hier auf Augenhöhe.

Sie bieten aber noch mehr Besonderheiten.

Genau. Speziell für die EAM wurde ein Multi-Location-Konzept entwickelt mit dem Ziel, Additive Fertigung erlebbar zu machen. Das Konzept soll insbesondere Noch-nicht-Anwender ansprechen, die sich einen Überblick über diese Technologie verschaffen möchten.

Multi-Location-Konzept impliziert, dass die Veranstaltung an mehreren Orten stattfindet.

Unsere Science und Industry Shuttles bringen die Besucher zu Firmen- und Institutsbesichtigungen. Dort bekommen sie die einzigartige Chance, einen Blick hinter die Kulissen führender Unternehmen aus der Region zu werfen. Das Multi-Location-Konzept bietet den Teilnehmern zahlreiche Möglichkeiten für die Anbahnung von Geschäften. Außerdem finden auch Seminare und Workshops statt, die den Teilnehmern neue Erkenntnisse und Erfahrungsaustausch ermöglichen.

Dann sind die Messebesucher ja über mehrere Orte verstreut?

Die Shuttles und ein Get-together sind vom Ablauf entsprechend geplant, dass sie außerhalb der Messezeiten stattfinden und so mit der Messe nicht kollidieren. Wir sehen gerade durch die Partner-Events eher einen großen Vorteil für die Branche: Es werden branchenrelevante Veranstaltungen und Treffen an einem Ort gebündelt, die sonst zu unterschiedlichen Zeitpunkten an unterschiedlichen Orten stattgefunden hätten.

Zu Ihrem Konzept gehört eine Anwendungsorientierung. Wie genau können Besucher diese erleben?

Bei den „AM Table Talks” sichern Kurzpräsentationen von Anwendern, die ihre Erfahrungen und Lerneffekte vorstellen, den Praxis- und Wissenstransfer in der Branche. Durch spannende Use Cases haben die Besucher die Chance, in verschiedene Anwendungen der Additiven Fertigung einzutauchen und anschließend konkrete Fragen zu den Anwendungsbeispielen zu stellen und diese zu diskutieren. Hier werden vor allem auch Herausforderungen aus den einzelnen Anwendungsbranchen thematisiert.

Welche drei Highlights sollte ein Besucher der EAM auf keinen Fall verpassen?

Ich persönlich freue mich wieder sehr auf die AM Table Talks – da nehme ich nicht zu viel vorweg, wenn ich sage, dass wir schon wieder sehr spannende Vortragsbewerbungen vorliegen haben – und natürlich auf die AM Value Chain und die Firmenbesichtigungen.

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