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Elektrolytisch und überaus anwendungsflexibel
Warum Emag ECM bei der elektrochemischen Metallbearbeitung so erfolgreich ist, verdeutlichten die Experten auf dem 2. ECM-Technologietag. „Wir sind im Rahmen dieser Veranstaltung sehr in die Tiefe gegangen und konnten verdeutlichen, wie sich selbst komplexe E-Bauteile mit einer schlanken und wirtschaftlich effizienten ECM-Prozesskette in Zukunft fertigen lassen. Dabei kommen zum Beispiel das ECM-„Räumen“, ECM-Bohren und ECM-Entgraten zum Einsatz“, erklärt Richard Keller, Mitglied der Geschäftsleitung bei Emag ECM. Zugleich erläuterten die ECM-Spezialisten auch die grundsätzlichen Vorteile des von Emag ECM favorisierten Verfahrens, das außerdem berührungslos arbeitet: Es tritt kein Wärmeverzug und nahezu kein Werkzeugverschleiß auf. Zusätzlich werden Oberflächen mit maximaler Güte geschaffen. Der ECM-Prozess ist absolut gratfrei, sodass in vielen Anwendungsfällen weitere Entgratprozesse komplett entfallen. Die Härte des Werkstoffs spielt dabei keine Rolle.
Das PECM-Verfahren arbeitet noch präziser
Insgesamt gab es zahlreiche Programmpunkte „aus Theorie und Praxis“. So konnten die Besucher beispielsweise einen Vortrag des Werkzeugmaschinenlabors der Rwth Aachen, präsentiert von Dr. Andreas Klink , Oberingenieur Abteilung Abtragende Fertigungsverfahren Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren , zum wissenschaftlichen Status quo der ECM-Technologie verfolgen. Emag präsentierte eine neue, deutlich kostenreduzierte PECM-Maschine im frühen Stadium, die in naher Zukunft zum Einsatz kommen wird (PECM bedeutet sanfter Materialabtrag und schnelle, präzisere Bearbeitung), denn beim PECM Verfahren ist der Spalt zwischen Werkstück und Werkzeug, durch den die Elektrolytlösung fließt, besonders klein und die Versorgung mit Elektrolytlösung wird durch eine mechanisch induzierte Oszillationsbewegung optimiert. Diverse interessante ECM-Anwendungsbeispiele – teilweise per Live-Maschinendemonstrationen während der geführten Werksbesichtigung vorgeführt – rundeten das Programm ab.
Hier ein weiteres Praxisbeispiel für ECM:
Elektrochemische Metallbearbeitung
Antriebswellen für E-Bikes berührungslos fertigen
Unschlagbarer Informations-Mix in Sachen ECM
Darüber hinaus sahen die Besucher ECM-Maschinentypen, die als Einzellösung oder als Teil eines modularen Systems zum Einsatz kommen, an. Darunter das platzsparende Einstiegsmodell CI 400, die modular erweiterbare und damit sehr günstige CS-Einzelmaschine, die PO 900 BF sowie die PO 100 SF für die Bearbeitung von komplexen Komponenten in der Triebwerkstechnik (siehe Aufmacherbild). „Wir sind sehr erfreut, dass wir so viele positive Rückmeldungen von unseren Besuchern bekommen haben, die von unserem Komplettprogramm mit hohem technisch-wissenschaftlichen Anspruch begeistert waren. Durch die Mischung aus wissenschaftlichen Vorträgen, Maschinenbau-Know-how und der Möglichkeit sich mit Experten direkt auszutauschen, brachte die Veranstaltung einen unschlagbaren Nutzwert für alle Teilnehmer. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals – auch im Namen des gesamten Emag-ECM-Teams – bei allen unseren Besuchern für diesen tollen Tag bedanken. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal“, fasst Keller zusammen. MM
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