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Pumpen und Armaturen

Energieeffizienz bei Pumpenanlagen neu gedacht

| Autor/ Redakteur: Stéphane Itasse / Stéphane Itasse

Das Thema Wirkungsgrad und Energieeffizienz ist für Ingenieure nicht wirklich neu. Neu ist hingegen ein Ansatz von KSB, um die Effizienz von Pumpenanlagen zu erhöhen. Dabei kommt es zwar auf jede Komponente an – doch letzten Endes ist das Gesamtsystem entscheidend.

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Mit seinem Energieeffizienzkonzept Fluid Future durchleuchtet KSB komplette Pumpensysteme.
Mit seinem Energieeffizienzkonzept Fluid Future durchleuchtet KSB komplette Pumpensysteme.
(Bild: KSB)

Ganz neu ist die Frage nach der Energieeffizienz bei der KSB AG in Frankenthal nicht. Schon der Vorläufer der weltweit meistverkauften Wassernormpumpe Etanorm, die Eta-Pumpe, trug den griechischen Buchstaben η als Abkürzung für den Wirkungsgrad im Namen.

Radikal neu ist allerdings die Betrachtungsweise beim Energieeffizienzkonzept namens Fluid Future: Es geht nicht mehr nur um die Komponenten, sondern um das Pumpensystem als Ganzes.

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Das Pumpensystem als Ganzes erfassen

„Wir wollen damit alle Möglichkeiten zur Optimierung von Prozessen und Anlagen aufzeigen“, erläutert Daniel Gontermann, Leiter Bereich Hocheffizienzantriebe, den Ansatz. „Das ist wie beim Bau eines Hauses“, erklärt er: „Fundament, Wände, Decken, Dachstuhl – jeder Bauabschnitt muss gewissenhaft geplant werden, damit ein tragfähiges und solides Gebäude entsteht.“ Genauso identifiziere KSB in aufeinander aufbauenden Teilbereichen die Optimierungspotenziale einer Pumpenanlage. Die Bausteine sind:

  • die Analyse des Systems,
  • die Auslegung,
  • die Hydraulik,
  • die Antriebe und
  • die Fahrweise.

Im ersten Schritt, bei der Analyse des Systems, geht es darum, Einsparmöglichkeiten aufzuspüren. Denn Energieeffizienz rentiert sich durch zahlreiche Details. Eine Analyse des gesamten Systems bildet daher die Basis für weitere Entscheidungen.

Lastzustand der Pumpenanlage erfasst

Zur Analyse gehört der System-Effizienz-Service (SES). Bei dieser Dienstleistung installiert KSB einen Datenlogger leihweise beim Anwender. Dieser erfasst Prozess- und Schwingungsgrößen und identifiziert so den Lastzustand im Pumpenbetrieb. Experten können den Lastzustand dann mit der Auslegung abgleichen. Nach der Messdatenerfassung hat der Anwender einen Überblick über die Effizienz der Anlage und Empfehlungen, um sie zu steigern.

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