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Über 72 % Holzfaseranteil im Agglomerat
Vorgeführt wurde die Gesamtlinie zusammen mit Systempartnern für Werkzeug (Beologic, Belgien), Materialförderung (EMDE, Deutschland) und gravimetrisches Wiegen (Conpro, Deutschland). Damit Hergestellt wurde ein H-Profil mit den Abmessungen 160 mm × 30 mm, welches als Verbindungsstück beim Aufbau eines Hauses aus WPC-Profilen Einsatz findet. Besondere Beachtung verdient in diesem Zusammenhang die verwendete Rezeptur, die bei einem geringen Schüttgewicht von 270 g/l aus 72 % Holzfasern und 28 % PP und Additiven bestand. Verarbeitet wurde die Mischung als Agglomerat, das in einem Heiz-Kühlmischer System selbst hergestellt wurde. Diese Lösung stellt eine besonders kosteneffiziente Compoundiervariante dar, zumal das Agglomerat ohne jegliches Stopfwerk allein durch den hydrostatischen Druck des Materials in den Extruder eingezogen wurde.
Das PP-basierte WPC darf thermisch entsorgt werden
Vorteil der hier verwendeten Materialmischung ist insbesondere der hohe Holzanteil, der in der Endanwendung in Häusern in klimatisch wechselnden Gebieten für ein angenehmes und ausgeglichenes Raumklima sorgt. Außerdem fallen die Profile durch den hohen Holzanteil und das rein auf Kohlenwasserstoffen basierende PP unter die Altholzverordnung und dürfen thermisch entsorgt werden. Sollen die WPC-Profile für Krankenhäuser eingesetzt werden, so lassen sich der Agglomeratmischung antibakterielle Additive zusetzen, die die Keimbildung minimieren.
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