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Formula Student 2015

Fahrzeugkonstruktion im interdiziplinären Team

| Autor / Redakteur: Ullrich Höltkemeier / Stefanie Michel

Die Formula Student Germany: Eine interdisziplinäre Herausforderung für Studenten hinsichtlich Konstruktion, Dynamik, Effizienz und Kosten.
Die Formula Student Germany: Eine interdisziplinäre Herausforderung für Studenten hinsichtlich Konstruktion, Dynamik, Effizienz und Kosten. (Bild: FSG - Tim Botzkowski)

Die Formula Student Germany ging vom 28. Juli bis zum 2. August in ihre Jubiläumsrunde. Der studentische Konstruktionswettberwerb fand 2015 zum zehnten Mal statt und Schaeffler unterstützte als Hautpsponsor. Statt Formel-1-Zirkus galt hier: Der Weg ist das Ziel.

Während beim Formel-1-Spektakel das Rennen alles entscheidet, haben die Teams in der Formula Student Germany bis zum Start bereits einen Großteil der Arbeiten erledigt, die für den Sieg gewertet werden. Denn hier ist der Weg das Ziel - 3 statische und 5 dynamische Disziplinen ergeben dann das Endergebnis.

Die Begeisterung für das studentische Event war auch im zehnten Jahr ungebrochen. Wieder war das Gesamtpaket entscheidend für die Plazierungen: Design, Kostenplanung und das Geschäftsmodell müssen die Jury ebenso überzeugen wie das Abschneiden der studentischen Konstruktionen auf der Rennstrecke. Eigenschaften wie Fahrdynamik, Handling, Beschleunigung, Ausdauer und Kraftstoff beziehungsweise Energieverbrauch werden dabei im Autocross, Skid-Pad, Acceleration und Endurance-Rennen geprüft.

Formula Student als Sprungbrett für den Einstieg in die Industrie

Die Herausforderung für die Teams bestand darin, ein Fahrzeug zu konstruieren und zu bauen, das den Anforderungen am besten entspricht. Das zeitliche Engagement ist dabei sehr beachtlich. Nicht vergessen werden sollte dabei, dass hier keine erfahrene Ingenieure, sondern Studenten am Werk sind. Zuverlässigkeit steht im Lastenheft der Jungingenieure ganz weit oben.

Dass die Formula Student ein Sprungbrett für einen Einstieg in ein Unternehmen sein kann, beweist Benedikt Locker. Locker studierte Mechatronik an der Universität Erlangen-Nürnberg und war von 2008 bis 2012 Mitglied seines Formula-Student-Teams „High-Octane Motorsports e.V.“ im Bereich Fahrwerk. Heute arbeitet er bei Schaeffler.

„Die Formula Student ist eine optimale Plattform, um das erworbene Ingenieurwissen in der Praxis und im Wettbewerb zu erproben sowie gleichzeitig ein umfassendes Verständnis auf vielen Ebenen zu entwickeln. Das macht die Teilnehmer zu gern gesehenen Bewerbern in unserem Unternehmen“, sagte Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Vorstand Technologie, der die Veranstaltung gemeinsam mit Oliver Jung, Vorstand Produktion, Logistik und Einkauf, besuchte.

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