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Rohstoffengpässe Fehlende Kunststoffe belasten Einkäufer am stärksten

Von Svenja Gelowicz

Wie sich Unternehmen künftig besser auf Rohstoffknappheit und Preisrallyes vorbereiten wollen. Und wie sich die Verfügbarkeiten bei Industrierohstoffen entwickeln: Die Ergebnisse einer Umfrage unter Einkäufern.

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Kautschukchemikalien in Form von Granulaten (Symbolbild).
Kautschukchemikalien in Form von Granulaten (Symbolbild).
(Bild: Lanxess)

Der Materialmangel ist im November im Vergleich zum Vormontag nochmal um vier Prozentpunkte gestiegen. Das hat das Ifo-Institut am Montag berichtet. Drei Viertel der Unternehmen klagen demnach über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen. Mit am stärksten betroffen sind von den Engpässen der Maschinenbau (86 Prozent) und die Automobilindustrie (88 Prozent).

Die jährliche Rohstoffstudie der Einkaufsberatung Inverto, einer Tochter der Boston Consulting Group, zeigt Details zu den Herausforderungen der Lieferkette. Demnach haben neun von zehn Unternehmen Schwierigkeiten, Rohstoffe zu beschaffen. Kunststoffe (35 Prozent), Eisenmetalle und Stahl (31 Prozent) sowie Holz, Papier und Cellulose (33 Prozent) stellen Einkäufer demnach vor die größten Probleme. Die größte Gefahr von Preissteigerungen gehe von Aluminium, Eisenmetalle und Stahl und Kunststoffen aus.