Additive Metalltrends

Das Formnext-Highlights in Sachen 3D-Druck mit Metall

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3. Oscar-PLT-Systeme reparieren Gussteile vor Ort

Oscar PLT stellt in Frankfurt am Main eine neue Generation seiner Profocus-Laserschweißtechnik für mobile Reparatureinsätze vor. Damit sollen Reparaturen additiv unter anderem direkt in Werften, an Bord von Schiffen und auf Windkraftanlagen möglich werden. Um sein neues System, das die LMD-Technologie (Laser Metal Deposition) mit Draht nutzt, an diesen Orten einsetzen zu können, hat man auch ein kompaktes Konzept rund um den Proocus-Laserkopf entwickelt. Der Diodenlaserkopf wiegt in der kompakten Ausführung nämlich nur rund sechs Kilogramm. Mit einer weiteren Miniaturisierung der Energiequelle und der Peripherie sowie einer neuen Generation von Schweißköpfen, die sich derzeit in Entwicklung befindet, will das Unternehmen das mobile Portfolio künftig noch erweitern, wie man erfahren darf. Profocus habe sein Potenzial bereits an Testmotorblöcken sowie bei zwei realen Reparatureinsätzen auf Schiffen unter Beweis gestellt. Dabei konnten sogar kritische Gussteile direkt vor Ort repariert werden.

4. Anima-Systeme begleiten vom Prototyp bis zur Serie

Aus Griechenland kommt der Formnext-Aussteller Anima, der erstmals seine A-Serie präsentiert, wie betont wird. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Metall-3D-Druckern, die auf den Plattformen „iSLM160“ und „iSLM420“ von Zrapid aus China basieren. Diese wurden zuvor von europäischen Ingenieuren optimiert. Die Verbesserung umfasse die Maschinenkonfiguration, zusätzliche Forschungsmodule sowie die Einhaltung europäischer Produktionsstandards. Die A1-Maschine ist ein kompaktes SLM-System (SLM = Selective Laser Melting) für funktionales Prototyping, den Werkzeugbau und die Kleinserienfertigung. Sie verfügt über ein Bauvolumen von 160 × 160 × 210 Millimetern und arbeitet mit einem 500-Watt-Faserlaser bei 1.064 Nanometern Wellenlänge. Der A4 wiederum skaliert dieselbe Plattform für die Serien- und Großteileroduktion. Das Bauvolumen beträgt 420 × 420 × 500 Millimeter. Er sei konfigurierbar mit zwei, drei oder vier Lasern (500 Watt pro Laser) und einem Strahldurchmesser von 0,06 bis 0,20 Millimetern, was Referenzbauraten von 15 bis 50 Kubikzentimetern pro Stunde erlaube. Beide Maschinen verfolgten die Strategie der offenen Material- und Parameterauswahl.

Bildergalerie

Die Formnext zeigt aber auch, dass viele gar keine neuen Drucker mehr entwickeln, sondern lieber darauf setzen, lediglich Systemkomponenten zu verbessern, wie der hier anklickbare Beitrag zeigen wird:

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