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Formnext powered by tct 2017

Frankfurter Messeneuling läutet dritte Runde ein

| Autor: Peter Königsreuther

Die Formnext hat sich zur Leitmesse für die Additive Fertigung gemausert und fungiert auch als Schaufenster in Richtung anderer zukunftsweisender Fertigungsmethoden.

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Vom 14. bis 17. November 2017 findet die Formnext in Frankfurt/Main statt.
Vom 14. bis 17. November 2017 findet die Formnext in Frankfurt/Main statt.
(Bild: Thomas Klerx/Mesago)

Mit einem Ausstellerplus von rund 50 % im Vergleich zur vergangenen Formnext setzt das kommende Event mit knapp 400 Teilnehmern auch in diesem – dem dritten Erscheinungsjahr in Folge – den dynamischen Wachstumskurs weiter fort, wie die Mesago Messe Frankfurt berichtet. Die kommende Formnext startet am 14. November wieder auf dem Messegelände in Frankfurt am Main wie gewohnt in Halle 3. Bis einschließlich 17. November setze man dabei auch wieder Maßstäbe in puncto Internationalität. Rund 50 % der Aussteller aus 33 außerdeutschen Nationen präsentieren laut Mesago diesmal ihr Know-how.

Auch die große Zahl von Weltmarktführern sowie eine einzigartige Innovationsdichte aus den verschiedenen Bereichen des Messekonzepts sollte man sich nicht entgehen lassen. Für zusätzliche Fachinformationen sorge ein entsprechend thematisch gestricktes Rahmenprogramm. Sascha F. Wenzler, Bereichsleiter Formnext bei der Mesago ergänzt: „Die Ausstellungsfläche hat sich von 15.000 auf 27.000 m² fast verdoppelt. Das zeigt, dass wir in einem hoch dynamischen Markt den Puls der Branche genau treffen.“

Die Weltelite der Additiven Fertigung ist dabei natürlich obligatorisch vertreten, wie Wenzler betont. Ihr Können zeigen unter anderen 3D Systems, Additive Industries, Arburg, Bigrep, Concept Laser, Dassault, Envisiontec, EOS, Formlabs, FIT, HP, Keyence, Materialise, O. R. Laser, Renishaw, Ricoh, Sisma, SLM Solutions, Stratasys, Trumpf, Voxeljet und X-Jet. Ganz neu mit dabei sei außerdem der Aussteller Desktop Metal. Im Rahmen der Messe, so Wenzler, wird quasi die „Aditive-Manufacturing-Familie“ (AM) von GE erstmals unter einem Dach zu sehen sein. Durch den Auftritt vieler internationaler sowie junger AM-Unternehmen wird das 3D-Druck-Geschehen mit interessanten Ideen zusätzlich bereichert, heißt es weiter. Unter den Exponaten sollen viele Welt- und Europapremieren sowie vorantreibende Ideen in Sachen Produktentwicklungen ihr Debüt feiern.

Starker Zuwachs bei Material- und Maschinenexperten

„Außerdem konnten wir unsere gezeigte Prozesskette um weitere wichtige Glieder verlängern“, freut sich der Formnext-Verantwortliche. In vielen neu gezeigten Industriebereichen gebe es nun internationale Spitzentechnologie zu erleben. Mit führenden und innovativen Kandidaten wie BASF, Böhler Edelstahl, Heraeus, Höganäs, Linde, Sandvik und der Airbus-Tochter AP Works könne der bereits gut besetzte Bereich der Materialien noch stärker profitieren.

Von den Branchengrößen aus dem Maschinenbau sind zum Beispiel DMG-Mori, Hage, Hermle, Matsuura und Sodick vertreten. Diese präsentierten etwa besondere Hybridmaschinen für die Fertigung. Den Bereich Messtechnik und Postprocessing konnte man mit Faro, Joke, Nikon, Wenzel, Werth Messtechnik ebenso ausbauen wie den Softwaresektor, der mit Präsentationen von Additive Works, Altair, Dassault Systemes, Ikoffice, Machineworks und Sigma Labs ausgefüllt wird, so Wenzler.

Was das bereits erwähnte Rahmenprogramm angeht, so werde die Formnext powered by tct auch kraft der Arbeitsgemeinschaft AM des VDMA, der als neu designierter, ideeller Träger der Formnext fungiert, bestens unterstützt. Dazu zählt laut Wenzler etwa die Start-up-Challenge, im Rahmen derer die besten Nachwuchsideen schon vorab prämiert wurden: Als Sieger der sogenannten „Purmundus Challenge“ wurden die Teilnehmer AIM3D, AM Technologies, Authentise, Elementum 3D und Identify3D ausgezeichnet, welche, wie die Mesago weiter berichtet, mit ihren neuartigen Ideen unter dem Motto „Fusion – 3D-Druck intelligent kombiniert“ ins Rennen gegangen sind.

Außerdem habe die Mesago das Formnext-Konferenzprogramm mit der doppelten Anzahl an Vorträgen stark erweiter können. Das, so Wenzel, war wegen des großen Interesses der Besucher nötig. Das Vortragsevent wird deshalb auf zwei Bühnen stattfinden, wie es weiter heißt. Referenten von Airbus, Deutsche Bahn, Honeywell und Volkswagen sollen sich dabei die Ehre geben. Wem außerdem noch nicht klar ist, ob der 3D-Druck etwas für ihn ist, oder welche Vorteile sich aus der generativen Fertigung für den Produktionsalltag eröffnen, dem legen die Formnext-Macher das Seminar „discover3Dprinting“ ans Herz.

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