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SLS Geschäumte Profile machen Passivhausfenster noch wirksamer

Redakteur: Peter Königsreuther

Der Kunststoffextrudeur SLS agiert erfolgreich als Projektpartner für die Realisierung von Passivhausfenstern, heißt es. Mit einem namhaften Fensterbauer habe SLS ein neues Kunststoffprofilsystem zur Herstellung von Integralrahmen für dreifach verglaste Passivhausfenster geschaffen.

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Passivhaus-Fensterrahmen gibt es von SLS jetzt als Multi-Material-Konstruktion: Das zweiteilige Profilsystem aus einem extrudierten PVC-Hartschaum (grau) mit offenporigem Gefüge und durchgehendem Kern aus Neopor wirke thermisch isolierend und leiste einen wichtigen Beitrag zu den insgesamt sehr guten Wärmedämmwerten des neuen Fensters.
Passivhaus-Fensterrahmen gibt es von SLS jetzt als Multi-Material-Konstruktion: Das zweiteilige Profilsystem aus einem extrudierten PVC-Hartschaum (grau) mit offenporigem Gefüge und durchgehendem Kern aus Neopor wirke thermisch isolierend und leiste einen wichtigen Beitrag zu den insgesamt sehr guten Wärmedämmwerten des neuen Fensters.
(Bild: Pazen)

Die drei- oder vierfach verglasten Fenster der markenrechtlich geschützten Enersign-Baureihe des Herstellers Pazen zählen zu den besonders innovativen Vertretern der aktuell dritten Generation von Passivhausfenstern, wie es heißt. Maßstäbe setze dabei insbesondere das neuste Modell namens Primus mit seinem zertifizierten Wärmedämmwert von Uw = 0,59 W/m²K (nach EN 673).

Kunststoff-Know-how optimiert Dämmwert

Als Projektpartner eng mit eingebunden in die Verwirklichung dieses phA-Klasse-Fensters war das in Dahn ansässige Unternehmen SLS, zu dessen Kernkompetenzen, wie es heißt, die Fertigung komplexer Kunststoffprofile für den modernen Fenster- und Fassadenbau gehört. Weil für den Rahmen des neuen Passivhausfensters eine anspruchsvolle Multi-Material-Konstruktion aus Aluminium, Holz und Kunststoff geplant gewesen sei, oblag es SLS, dafür eine Kunststoffprofiltype zu ersinnen, die ihren Teil dazu beitrage, dass der hoch gesetzten Dämmwert auch erreicht werde. Als Ergebnis dieser Entwicklung entstand schließlich ein zweiteiliges, geometrisch relativ anspruchsvolles Profilsystem aus einem extrudierten PVC-Hartschaum, der aufgrund der niedrigen Dichte (< 0,8 g/cm³) seines offenporigen Gefüges thermisch gut isoliert. Als weitere dämmtechnische Optimierungsmaßnahme erhielt das größere der beiden Profile – es gehört zur feststehenden Komponente des Rahmens – einen durchgehenden Kern aus dem Kunststoff Neopor.

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PVC-Profile für Fenster fordern Extrusionsexperten heraus

Geschäumte PVC-Profile kommen, wie SLS beschreibt, im modernen Fenster- und Türenbau häufig als Ersatz für Holzwerkstoffe zum Einsatz. Sie sind leicht, lassen sich produktiv extrudieren und isolieren durch ihre offenporige Zellstruktur besonders gut gegen Wärmeverluste. Will man PVC-Profile nutzen, stellt das jedoch erhöhte Anforderungen an die technische Auslegung der Werkzeuge und verlangt eine sehr genaue Feinabstimmung aller Fertigungsparameter, betont SLS. Auch spiele schon die Auswahl des geeigneten Schaumwerkstoffs eine wichtige Rolle.

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