Veränderungen Heidelberger Druckmaschinen will profitabler werden

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Wie Heidelberger Druckmaschinen jetzt mitteilt, soll sich im laufenden Geschäftsjahr 2026/27 (bis Ende März) die operative Marge (bereinigte Ebitda-Marge) im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern ...

Erfahren Sie hier, wie sich der Konzern Heidelberger Druckmaschinen dazu anschickt, wieder deutlich profitabler zu wirtschaften ...(Bild:  Heidelberger Druckmaschinen)
Erfahren Sie hier, wie sich der Konzern Heidelberger Druckmaschinen dazu anschickt, wieder deutlich profitabler zu wirtschaften ...
(Bild: Heidelberger Druckmaschinen)

Damit Heidelberger Druckmaschinen (Heidelberg) seine Ebitda-Marge aufpolieren kann, soll auch ein Kostensenkungsprogramm laufen. So soll etwa die Produktion der Speedmaster CX 104 komplett nach China verlagert werden. Auch will man einen neuen Standort in Nordmazedonien gründen, um künftig Herstellkosten einzelner Produktgruppen zu senken. Des Weiteren liege der Zukunftsplan für deutsche Standorte über Plan und trage wesentlich zu niedrigeren Personalkosten sowie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bei. Wie bereits bekannt ist, war die operative Marge im vergangenen Geschäftsjahr von 7,1 auf 6,6 Prozent geschrumpft. Der Umsatz soll hingegen im laufenden Geschäftsjahr auf dem Vorjahresniveau verharren, nachdem dieser im vergangenen Jahr um ein Prozent auf 2,29 Milliarden Euro gestiegen war. Die Mitte Mai vorgelegten, vorläufigen Jahreszahlen konnten außerdem nun bestätigt werden.

Heidelberg macht sich jetzt im Defense-Bereich stark

Und mit dem gezielten Aufbau des Defense-Geschäfts hat der Konzern neben Amperfied im Bereich der Elektromobilität nun ein weiteres neues Standbein etabliert. Ein Beispiel ist Onberg. Dabei handelt es sich um ein Joint Venture mit dem US-amerikanisch-israelischen Technologieunternehmen Ondas. Dabei geht es um autonome Verteidigungs- und Sicherheitssysteme zur Drohnenabwehr. Am Standort Brandenburg sollen dann zukünftig moderne Drohnenabwehrsysteme vertrieben und später auch industrialisiert und in Serienfertigung überführt werden, wie es dazu heißt. Damit werde die technologische Stärke von Heidelberg auch in neuen Märkten sichtbar. Noch in dieser Woche sei der nächste Schritt in diesem Umfeld vorgesehen. Denn es soll eine neue Absichtserklärung von Onberg auf der Messe ILA in Berlin geben, die eine potenzielle Zusammenarbeit mit einem ukrainischen Unternehmen im Drohnenumfeld zum Inhalt habe.

Digitaldruck und Verpackungssektor stehen hoch im Kurs

Heidelberg baut aber auch im Wachstumsfeld Digitaldruck das Angebot kontinuierlich aus, wie man auch noch erfährt. Der Treiber sei insbesondere der Hochlauf von „Digital Print“ im Inkjet-Markt. Parallel erweitert der Konzern im wachsenden Verpackungsmarkt seine Position als Systemintegrator. Er deckt dabei zunehmend die gesamte Wertschöpfungskette der Verpackungsproduktion End to End ab. Ein besonderer Fokus liege dabei auf vor- und nachgelagerten Prozessen rund um den Druck. In diesem Kontext hat Heidelberg unter anderem die strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Produzenten Masterwork im Bereich Postpress Packaging substanziell erweitert und über die bisherige Vertriebskooperation hinaus vertieft. Gleichzeitig treibt man die technische Weiterentwicklung des Portfolios im Kerngeschäft voran, sowie den gezielten Ausbau der Aktivitäten in Wachstumsregionen, wie Lateinamerika, Vietnam und Indien, heißt es. Ergänzt und gestärkt werde das Portfolio durch fokussierte M&A-Maßnahmen, was unter anderem durch die Übernahme der Markenrechte von Polar passiere.

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