Expertenmeinung /Teil 3

Hin zur großen Querschnittsaufgabe Automatisierung

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Accenture

Jan Daske ist Automatisierungsexperte im Bereich Industry X bei Accenture.(Bild:  Accenture)
Jan Daske ist Automatisierungsexperte im Bereich Industry X bei Accenture.
(Bild: Accenture)

Effizienzgewinn durch höhere Geschwindigkeit und die damit verbundene Reduktion von Kosten verleiten Unternehmen dazu, immer mehr Geschäftsprozesse zu automatisieren. Zudem schaffen die damit einhergehenden Digitalisierungsmaßnahmen mehr Transparenz und eine verbesserte Steuerungsfähigkeit.

Um die Prozessführung und das Gesamtbild auch in der strategischen Ausrichtung im Blick zu behalten, haben wir unsere Angebotspalette um das Thema Automatisierung ergänzt. Das Know-how setzt sich dabei aus Komponentenkenntnissen, Integrationsmöglichkeiten und der entsprechenden Orchestrierung zusammen, wobei herstellerunabhängige Lösungen dabei in den Vordergrund rücken. ‚Automatikspezialist‘ zu werden ist ein Prozess, der auf langjähriger Erfahrung in der Integration von komplexen Automatikprozessen mit unterschiedlichen Komponenten auch im laufenden Betrieb aufbaut.

Baumüller

Markus Jaksch ist Leiter technischer Vertrieb bei Baumüller.(Bild:  Baumüller)
Markus Jaksch ist Leiter technischer Vertrieb bei Baumüller.
(Bild: Baumüller)

Zum Automatisierungsspezialisten entwickelt man sich, wenn ein Mehrwert durch eine erfolgreich umgesetzte Applikation entsteht. Dies kann durchaus über eine Komponente geschehen.

Treiber sind neben dem Standard-Produktportfolio auch maßgeschneiderte Lösungen und hierbei vor allem das Thema Software. Software und Funktionalität werden in Zukunft auch zunehmend das Unterscheidungskriterium der Komponenten bzw. der Automatisierungstechnik sein.

Wir achten als Antriebs- und Automatisierungsspezialist auf plattformunabhängige Softwarelösungen und setzen diese dort ein, wo sie gewinnbringend für unsere Kunden sind. Mit dem Thema Drive Intelligenz implementieren wir intelligente Software direkt im Antriebsstrang. Durch die hohe Taktrate ist es uns möglich, direkt am Prozess Funktionen umzusetzen, diese also aus der Prozessteuerung auszulagern. Dies ermöglicht eine schnelle Regelung, die unabhängig von Feldbuszykluszeiten ist. So stehen aber auch Daten mit einer sehr hohen Bandbreite in kürzester Zeit zur Weiterverarbeitung zur Verfügung.

Die Vorzüge dieser Lösung reichen bis in den IoT-Bereich hinein. Unter Baumüller Smart Value entstanden hier Lösungen wie Smart Monitoring: Prozessdaten werden im Drive erfasst, vorverarbeitet und weitergegeben (Konnektivität), Smart Protection: Schutz von Komponenten direkt im Antrieb, Smart Optimization: Optimierung von Komponente, Prozess und Produkt.

Mit diesen intelligenten Software-Funktionen ist es uns möglich, zum Beispiel Anomalitäten zu erkennen oder einen Verschleiß zu detektieren. So ergeben sich bereits jetzt schon Möglichkeiten, Maschinen in einem verschleißfreien, optimierten Bereich zu betreiben.

Hier ergeben sich aber auch neue Themenfelder, wie die Simulation, mit deren Hilfe Projektschritte enorm verkürzt werden können. Dies fängt typischerweise bei der Auslegung an. Betrachtet man die Auslegung statisch, stellen sich Reserven ein, die bares Geld bedeuten. Erst die dynamische Auslegung unter Beachtung des Wirkungsgrades im jeweiligen Arbeitspunkt zeigt den tatsächlichen Leistungsbedarf, spart Bauraum und Kosten.

Mit der Simulation kann bereits bei der Auslegung der CO2-Footprint der Maschine ermittelt werden. Wir schließen hier sogar bis in hydraulische Komponenten auf. Mit Hilfe der Antriebssimulation kann beurteilt werden, ob das System richtig ausgelegt wurde. Eine leistungs- und kostenseitige Optimierung findet damit bereits statt, bevor die Maschine gebaut wird.

Des Weiteren kann mit der Simulation die Energiebilanz im Zusammenspiel der Achsen und in Bezug auf den Energieeinsatz bewertet werden. Ebenso ist es möglich die Prozesskosten zu reduzieren, da Fehleinstellungen durchsimuliert werden können. Durch die Simulation erhöht sich die Transparenz und das Verständnis für eine Applikation.

In allen aufgezählten Fällen hilft uns das Know-how als Komponentenhersteller, um weitere gewinnbringende Funktionen in den unterschiedlichen Themenfeldern umzusetzen.

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