FDM-Druck Igus erweitert 3D-Druck-Service

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Was bisher bei Igus nur in kleinen Abmessungen möglich war, kann jetzt in großen Dimensionen erfolgen: der 3D-Druck individueller Verschleißteile aus Kunststoff bis zu einer Größe von drei Metern. Für die additive Fertigung im FDM-Verfahren ist nur ein Druckvorgang nötig.

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Der 3D-Druck von Tribo-Komponenten reduziert den Materialeinsatz und die Produktionszeit.
Der 3D-Druck von Tribo-Komponenten reduziert den Materialeinsatz und die Produktionszeit.
(Bild: Igus)

Igus bietet seinen 3D-Druck-Service jetzt auch für schmier- und wartungsfreie Sonderteile mit einer Größe von bis zu drei Metern an. Diese Kunststoff-Bauteile können im Großmaschinenbau, speziell im Vorrichtungsbau, dem Sondermaschinenbau oder in der Verpackungstechnik ihren Einsatz finden.

Wie das Unternehmen mitteilt, werden vor allem die Tribofilamente Iglidur I150 und die optisch detektierbare blaue Variante Iglidur I151 eingesetzt. Diese Kunststoffe sind nach der EU-Verordnung 10/2011 für die Lebensmittelindustrie zertifiziert, zusätzlich ist Iglidur I151 auch FDA-konform. Beide verfügen laut Igus über eine sehr hohe Verschleißfestigkeit bei Gleitgeschwindigkeiten von bis zu 0,2 m/s und sind auf großen acht Kilogramm Filament-Rollen verfügbar.

Beim 3D-Druckservice von Igus mittels FDM-Verfahren lassen sich die CAD-Daten einfach online hochladen, das Material auswählen, Preise berechnen und das individuelle XXL-Verschleißteil bestellen.

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